Das organisierte Schach soll weiblicher werden
Zitat von Conrad Schormann am 17. Februar 2025, 20:05 Uhrhttps://www.schachbund.de/news/neues-projekt-von-dsb-und-dsj-so-soll-der-deutsche-schachsport-weiblicher-werden.html
Der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) starten ein gemeinsames Projekt, um den Frauen- und Mädchenanteil im Schach zu erhöhen. Derzeit liegt er bei nur neun Prozent, und trotz langjähriger Bemühungen blieb ein Durchbruch aus. Eine neue Arbeitsgruppe soll nun Ursachen erforschen und Konzepte entwickeln, um Frauen und Mädchen langfristig im Verein zu halten.
Das Projekt hat eine Laufzeit von einem Jahr und ein Budget von 10.000 Euro. Die Leitung übernehmen Lilli Hahn, Tatjana Gallina, Karoline Gröschel und Jannik Kiesel. Sie werden sich mit Vereinen, der ECU und dem DOSB austauschen und mindestens sechs regionale Konferenzen organisieren. Ziel ist es, bewährte Konzepte auszubauen, Handlungsempfehlungen für Vereine zu erarbeiten und die Aufmerksamkeit für Frauen- und Mädchenschach zu steigern.
Das langfristige Ziel: den Anteil weiblicher Mitglieder im Schach zu verdoppeln. Die Auftaktveranstaltung findet bereits am kommenden Sonntag statt, bis Sommer 2026 sollen erste Ergebnisse vorliegen.
Der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) starten ein gemeinsames Projekt, um den Frauen- und Mädchenanteil im Schach zu erhöhen. Derzeit liegt er bei nur neun Prozent, und trotz langjähriger Bemühungen blieb ein Durchbruch aus. Eine neue Arbeitsgruppe soll nun Ursachen erforschen und Konzepte entwickeln, um Frauen und Mädchen langfristig im Verein zu halten.
Das Projekt hat eine Laufzeit von einem Jahr und ein Budget von 10.000 Euro. Die Leitung übernehmen Lilli Hahn, Tatjana Gallina, Karoline Gröschel und Jannik Kiesel. Sie werden sich mit Vereinen, der ECU und dem DOSB austauschen und mindestens sechs regionale Konferenzen organisieren. Ziel ist es, bewährte Konzepte auszubauen, Handlungsempfehlungen für Vereine zu erarbeiten und die Aufmerksamkeit für Frauen- und Mädchenschach zu steigern.
Das langfristige Ziel: den Anteil weiblicher Mitglieder im Schach zu verdoppeln. Die Auftaktveranstaltung findet bereits am kommenden Sonntag statt, bis Sommer 2026 sollen erste Ergebnisse vorliegen.
Zitat von Conrad Schormann am 25. Juni 2025, 16:00 UhrQuelle: Deutscher Schachbund, Artikel „Analyse statt Schnappschüsse – so soll der Schachsport weiblicher werden“, 25. Juni 2025
Der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) wollen den niedrigen Frauenanteil im organisierten Schach – derzeit rund neun Prozent – mit einem datenbasierten Projekt verstehen und verbessern. Unter Leitung von Lilli Hahn, Jannik Kiesel, Tatjana Gallina und Karoline Gröschel geht das Projekt erstmals wissenschaftlich vor: Statt Meinungen zu sammeln, sollen Zahlen, Umfragen und Interviews die Ursachen für die geringe Beteiligung von Mädchen und Frauen aufdecken.
In der ersten Projektphase stehen statistische Auswertungen im Vordergrund – etwa zu Mitgliederzahlen, An- und Abmeldungen, Spielstärken und Teilnahme an Turnieren. Zusätzlich werden Vergleiche mit anderen Sportarten herangezogen. Ziel ist es, strukturelle und kulturelle Hürden zu erkennen, nicht ein „Wundermittel“ zu finden.
Das Team ruft zur Beteiligung an Online-Umfragen auf, aus denen später Interviews entstehen sollen – insbesondere mit Mädchen, die mit dem Schach aufgehört haben. Rund 80 Antworten liegen bisher vor, eine fundierte Analyse steht aber noch aus. Das Projekt ist auf ein Jahr angelegt.
Ab Ende August sollen bundesweit fünf Regionalkonferenzen sowie eine zentrale Bundeskonferenz stattfinden. In Workshops und Diskussionen sollen dort erste Erkenntnisse geteilt und Ideen entwickelt werden. Auch gute Beispiele aus Vereinen werden ausgewertet.
Für Lilli Hahn steht fest: Nur wer genau hinschaut, kann gute Lösungen entwickeln. Schnellschüsse helfen nicht – aber mit fundierten Daten lassen sich nachhaltige Maßnahmen für einen weiblicheren Schachsport schaffen.
Zielgruppen der Fragebögen
Quelle: Deutscher Schachbund, Artikel „Analyse statt Schnappschüsse – so soll der Schachsport weiblicher werden“, 25. Juni 2025
Der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) wollen den niedrigen Frauenanteil im organisierten Schach – derzeit rund neun Prozent – mit einem datenbasierten Projekt verstehen und verbessern. Unter Leitung von Lilli Hahn, Jannik Kiesel, Tatjana Gallina und Karoline Gröschel geht das Projekt erstmals wissenschaftlich vor: Statt Meinungen zu sammeln, sollen Zahlen, Umfragen und Interviews die Ursachen für die geringe Beteiligung von Mädchen und Frauen aufdecken.
In der ersten Projektphase stehen statistische Auswertungen im Vordergrund – etwa zu Mitgliederzahlen, An- und Abmeldungen, Spielstärken und Teilnahme an Turnieren. Zusätzlich werden Vergleiche mit anderen Sportarten herangezogen. Ziel ist es, strukturelle und kulturelle Hürden zu erkennen, nicht ein „Wundermittel“ zu finden.
Das Team ruft zur Beteiligung an Online-Umfragen auf, aus denen später Interviews entstehen sollen – insbesondere mit Mädchen, die mit dem Schach aufgehört haben. Rund 80 Antworten liegen bisher vor, eine fundierte Analyse steht aber noch aus. Das Projekt ist auf ein Jahr angelegt.
Ab Ende August sollen bundesweit fünf Regionalkonferenzen sowie eine zentrale Bundeskonferenz stattfinden. In Workshops und Diskussionen sollen dort erste Erkenntnisse geteilt und Ideen entwickelt werden. Auch gute Beispiele aus Vereinen werden ausgewertet.
Für Lilli Hahn steht fest: Nur wer genau hinschaut, kann gute Lösungen entwickeln. Schnellschüsse helfen nicht – aber mit fundierten Daten lassen sich nachhaltige Maßnahmen für einen weiblicheren Schachsport schaffen.
Zielgruppen der Fragebögen
Zitat von Conrad Schormann am 6. Juli 2025, 9:00 UhrLilli Hahn bittet darum, an einer Umfrage teilzunehmen:
Liebe Mädchen- und Frauenreferent:innen, liebe Engagierte im Bereich Mädchen- und Frauenschach,
wie ihr vielleicht bereits mitbekommen habt, haben der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen, um den Schachsport langfristig weiblicher zu gestalten.
Allgemeine Informationen zum Projekt findet ihr hier: https://www.deutsche-schachjugend.de/news/2025/neues-projekt-von-dsb-und-dsj-so-soll-der-deutsche-schachsport-weiblicher-werden/
In der ersten Projektphase möchten wir möglichst viele Stimmen aus der Schachwelt einfangen und allen die Möglichkeit geben, ihre Meinung einzubringen und gehört zu werden.
Hierfür haben wir Umfragen für verschiedene Zielgruppen erstellt:
- Mädchen- und Frauenreferent:innen
- Engagierte Personen in den Landesverbänden und Schachjugenden
- Aktive Spielerinnen
- Schachspielerinnen, die aufgehört haben
- Eltern von Schachspieler:innen
Alle Umfragen könnt ihr hier finden: https://www.deutsche-schachjugend.de/maedchen/gemeinsames-projekt-maedchen-und-frauenschach-dsb-dsj/
Wir würden uns freuen, wenn ihr das Projekt wie folgt unterstützen würdet:
- Bitte füllt die für euch relevanten Umfragen aus
- Leitet die Umfragen gerne in eurem Landesverband oder eurer Schachjugend weiter, damit möglichst viele Personen ihre Perspektiven einbringen können.
Mit den Rückmeldungen möchten wir gezielt Maßnahmen und Projekte entwickeln, die das Schachspiel und die Strukturen im organisierten Schach attraktiver für Mädchen und Frauen machen.
Vielen Dank für eure Mithilfe!
Lilli (im Namen des gesamten Projektteams)
Lilli Hahn bittet darum, an einer Umfrage teilzunehmen:
Liebe Mädchen- und Frauenreferent:innen, liebe Engagierte im Bereich Mädchen- und Frauenschach,
wie ihr vielleicht bereits mitbekommen habt, haben der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen, um den Schachsport langfristig weiblicher zu gestalten.
Allgemeine Informationen zum Projekt findet ihr hier: https://www.deutsche-schachjugend.de/news/2025/neues-projekt-von-dsb-und-dsj-so-soll-der-deutsche-schachsport-weiblicher-werden/
In der ersten Projektphase möchten wir möglichst viele Stimmen aus der Schachwelt einfangen und allen die Möglichkeit geben, ihre Meinung einzubringen und gehört zu werden.
Hierfür haben wir Umfragen für verschiedene Zielgruppen erstellt:
- Mädchen- und Frauenreferent:innen
- Engagierte Personen in den Landesverbänden und Schachjugenden
- Aktive Spielerinnen
- Schachspielerinnen, die aufgehört haben
- Eltern von Schachspieler:innen
Alle Umfragen könnt ihr hier finden: https://www.deutsche-schachjugend.de/maedchen/gemeinsames-projekt-maedchen-und-frauenschach-dsb-dsj/
Wir würden uns freuen, wenn ihr das Projekt wie folgt unterstützen würdet:
- Bitte füllt die für euch relevanten Umfragen aus
- Leitet die Umfragen gerne in eurem Landesverband oder eurer Schachjugend weiter, damit möglichst viele Personen ihre Perspektiven einbringen können.
Mit den Rückmeldungen möchten wir gezielt Maßnahmen und Projekte entwickeln, die das Schachspiel und die Strukturen im organisierten Schach attraktiver für Mädchen und Frauen machen.
Vielen Dank für eure Mithilfe!
Lilli (im Namen des gesamten Projektteams)
Zitat von Conrad Schormann am 29. August 2025, 14:55 UhrDer Deutsche Schachbund und die Deutsche Schachjugend wollen den Frauenanteil im Schach deutlich erhöhen und haben dazu Anfang 2025 ein Projekt unter Leitung von Lilli Hahn gestartet. Nach ersten Umfragen, die spannende Themen und Hindernisse sichtbar gemacht haben, findet am 13. September in Stuttgart-Weilimdorf die erste Regionalkonferenz statt, teilt der Deutsche Schachbund mit. Dort werden erste Ergebnisse vorgestellt und gemeinsam mit der Basis konkrete Ideen entwickelt, wie mehr Mädchen und Frauen für Schach gewonnen und dauerhaft gehalten werden können. Zwei bis drei weitere Regionalkonferenzen sollen folgen, flankiert von weiteren Analysen und Interviews. Zielgruppe der Auftaktveranstaltung sind die Verbände Baden und Württemberg, vor Ort sind neben Hahn auch Jannik Kiesel, Kristin Wodzinski und Tatjana Gallina aus dem Projektteam.
Der Deutsche Schachbund und die Deutsche Schachjugend wollen den Frauenanteil im Schach deutlich erhöhen und haben dazu Anfang 2025 ein Projekt unter Leitung von Lilli Hahn gestartet. Nach ersten Umfragen, die spannende Themen und Hindernisse sichtbar gemacht haben, findet am 13. September in Stuttgart-Weilimdorf die erste Regionalkonferenz statt, teilt der Deutsche Schachbund mit. Dort werden erste Ergebnisse vorgestellt und gemeinsam mit der Basis konkrete Ideen entwickelt, wie mehr Mädchen und Frauen für Schach gewonnen und dauerhaft gehalten werden können. Zwei bis drei weitere Regionalkonferenzen sollen folgen, flankiert von weiteren Analysen und Interviews. Zielgruppe der Auftaktveranstaltung sind die Verbände Baden und Württemberg, vor Ort sind neben Hahn auch Jannik Kiesel, Kristin Wodzinski und Tatjana Gallina aus dem Projektteam.
Zitat von Conrad Schormann am 19. September 2025, 11:52 UhrStarker Auftakt für Mädchen- und Frauenschach in Stuttgart
Quelle: Deutscher Schachbund – „Starker Auftakt - auch ohne Magnus Carlsen: Erste Regionalkonferenz für Mädchen- und Frauenschach“, 19.09.2025In Stuttgart-Weilimdorf fand die erste Regionalkonferenz des DSB-DSJ-Projekts zum Mädchen- und Frauenschach statt. Elf Teilnehmende aus Vereinen und Verbänden diskutierten mit dem Projektteam um Kristin Wodzinski, Tatjana Gallina und Jannik Kiesel Strategien, um mehr Spielerinnen zu gewinnen und langfristig im Schach zu halten. Grundlage waren die Ergebnisse einer bundesweiten Online-Befragung. Themen waren u. a. die Bedeutung weiblicher Vorbilder, attraktive Veranstaltungsformate, der schwierige Übergang vom Schul- ins Vereinsschach und der Bruch nach der Altersklasse U20w. Kritisch benannt wurden Leistungsdruck, männlich geprägte Vereinsstrukturen und fehlende Angebote für Erwachsene. Einigkeit herrschte darüber, dass nur ein Bündel kleiner Maßnahmen wirksam sein kann. Die Resonanz war positiv, die Ergebnisse fließen nun in die weitere Projektarbeit und die geplante Abschlusskonferenz 2026 ein. Weitere Regionalkonferenzen im Westen, Osten und Norden folgen.
Starker Auftakt für Mädchen- und Frauenschach in Stuttgart
Quelle: Deutscher Schachbund – „Starker Auftakt - auch ohne Magnus Carlsen: Erste Regionalkonferenz für Mädchen- und Frauenschach“, 19.09.2025
In Stuttgart-Weilimdorf fand die erste Regionalkonferenz des DSB-DSJ-Projekts zum Mädchen- und Frauenschach statt. Elf Teilnehmende aus Vereinen und Verbänden diskutierten mit dem Projektteam um Kristin Wodzinski, Tatjana Gallina und Jannik Kiesel Strategien, um mehr Spielerinnen zu gewinnen und langfristig im Schach zu halten. Grundlage waren die Ergebnisse einer bundesweiten Online-Befragung. Themen waren u. a. die Bedeutung weiblicher Vorbilder, attraktive Veranstaltungsformate, der schwierige Übergang vom Schul- ins Vereinsschach und der Bruch nach der Altersklasse U20w. Kritisch benannt wurden Leistungsdruck, männlich geprägte Vereinsstrukturen und fehlende Angebote für Erwachsene. Einigkeit herrschte darüber, dass nur ein Bündel kleiner Maßnahmen wirksam sein kann. Die Resonanz war positiv, die Ergebnisse fließen nun in die weitere Projektarbeit und die geplante Abschlusskonferenz 2026 ein. Weitere Regionalkonferenzen im Westen, Osten und Norden folgen.
Zitat von Conrad Schormann am 12. Oktober 2025, 9:44 UhrRegionalkonferenzen für mehr Mädchen und Frauen im Schach
Quelle: Deutscher Schachbund – „Mädchen- und Frauenschachprojekt: Nächste Regionalkonferenz am 25. Oktober 2025“, 11. Oktober 2025Der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) setzen ihr gemeinsames Projekt zur Förderung von Mädchen und Frauen im Schach fort. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Süden stehen nun zwei weitere Regionalkonferenzen bevor: am 25. Oktober in Oer-Erkenschwick (West) und am 23. November in Lehrte (Nord). Eine vierte Veranstaltung für den Osten ist in Planung.
Die Konferenzen bringen Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Verbänden und Initiativen zusammen, um über Strategien zu diskutieren, wie mehr Frauen und Mädchen langfristig für das Schach begeistert und in Vereins- sowie Turnierstrukturen eingebunden werden können. Im Frühjahr 2026 soll das Projekt mit einer bundesweiten Abschlusskonferenz seinen vorläufigen Höhepunkt finden.
Die Regionalkonferenz West findet bereits am 25.10.2025 in Oer-Erkenschwick statt. Wer teilnehmen möchte, kann sich direkt auf der DSJ-Website dafür anmelden.
Die Regionalkonferenz Nord findet am 23.11.2025 in Lehrte statt. Auch hierfür ist die Anmeldung bereits freigeschaltet.
Regionalkonferenzen für mehr Mädchen und Frauen im Schach
Quelle: Deutscher Schachbund – „Mädchen- und Frauenschachprojekt: Nächste Regionalkonferenz am 25. Oktober 2025“, 11. Oktober 2025
Der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) setzen ihr gemeinsames Projekt zur Förderung von Mädchen und Frauen im Schach fort. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Süden stehen nun zwei weitere Regionalkonferenzen bevor: am 25. Oktober in Oer-Erkenschwick (West) und am 23. November in Lehrte (Nord). Eine vierte Veranstaltung für den Osten ist in Planung.
Die Konferenzen bringen Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Verbänden und Initiativen zusammen, um über Strategien zu diskutieren, wie mehr Frauen und Mädchen langfristig für das Schach begeistert und in Vereins- sowie Turnierstrukturen eingebunden werden können. Im Frühjahr 2026 soll das Projekt mit einer bundesweiten Abschlusskonferenz seinen vorläufigen Höhepunkt finden.
Die Regionalkonferenz West findet bereits am 25.10.2025 in Oer-Erkenschwick statt. Wer teilnehmen möchte, kann sich direkt auf der DSJ-Website dafür anmelden.
Die Regionalkonferenz Nord findet am 23.11.2025 in Lehrte statt. Auch hierfür ist die Anmeldung bereits freigeschaltet.
Zitat von Conrad Schormann am 21. November 2025, 12:51 UhrDSB und DSJ suchen ehemalige Spielerinnen – warum gehen so viele verloren?
Quelle: Deutscher Schachbund – „DSB und DSJ auf der Suche nach den verlorenen weiblichen Talenten.“ (19.11.2025)Der DSB und die Deutsche Schachjugend arbeiten im gemeinsamen Projekt zum Mädchen- und Frauenschach an einer zentralen Frage: Warum hören so viele Mädchen früh wieder auf? Trotz vieler Rückmeldungen aus aktuellen Fragebögen fehlt ein entscheidender Baustein – die Perspektive derjenigen, die ausgestiegen sind, bevor sie den Weg ins Leistungs- oder Breitenschach fortgesetzt hätten.
Um diese Lücke zu schließen, sucht der Verband gezielt ehemalige Vereinsspielerinnen ab 18 Jahren, die nicht mehr am Vereins- oder Spielbetrieb teilnehmen. Mit ihnen sollen vertrauliche Online-Interviews geführt werden, 30 bis 60 Minuten lang, anonym ausgewertet. Die Ergebnisse fließen sowohl in den Projektbericht als auch in die Bachelorarbeit von Celine Peil ein.
Parallel laufen die Regionalkonferenzen weiter. Nach dem Treffen am Sonntag in Lehrte folgen zwei weitere Termine im Osten und in NRW. Ziel ist ein klares Bild darüber, wie Mädchen und Frauen für das Schach gewonnen – und langfristig gehalten – werden können.
DSB und DSJ suchen ehemalige Spielerinnen – warum gehen so viele verloren?
Quelle: Deutscher Schachbund – „DSB und DSJ auf der Suche nach den verlorenen weiblichen Talenten.“ (19.11.2025)
Der DSB und die Deutsche Schachjugend arbeiten im gemeinsamen Projekt zum Mädchen- und Frauenschach an einer zentralen Frage: Warum hören so viele Mädchen früh wieder auf? Trotz vieler Rückmeldungen aus aktuellen Fragebögen fehlt ein entscheidender Baustein – die Perspektive derjenigen, die ausgestiegen sind, bevor sie den Weg ins Leistungs- oder Breitenschach fortgesetzt hätten.
Um diese Lücke zu schließen, sucht der Verband gezielt ehemalige Vereinsspielerinnen ab 18 Jahren, die nicht mehr am Vereins- oder Spielbetrieb teilnehmen. Mit ihnen sollen vertrauliche Online-Interviews geführt werden, 30 bis 60 Minuten lang, anonym ausgewertet. Die Ergebnisse fließen sowohl in den Projektbericht als auch in die Bachelorarbeit von Celine Peil ein.
Parallel laufen die Regionalkonferenzen weiter. Nach dem Treffen am Sonntag in Lehrte folgen zwei weitere Termine im Osten und in NRW. Ziel ist ein klares Bild darüber, wie Mädchen und Frauen für das Schach gewonnen – und langfristig gehalten – werden können.
Zitat von Conrad Schormann am 28. November 2025, 10:24 UhrZwei Veranstaltungen, ein Ziel: mehr Frauen und Mädchen im Schach
Quelle: Deutscher Schachbund – „Doppelpack fürs Mädchen- und Frauenschach“, 24.11.2025
Der DSB setzt seine Offensive für mehr weibliche Mitglieder fort – mit zwei Formaten an einem Wochenende. Nadja Jussupow organisierte in Heusenstamm ihr zweites Seminar „Schach für Mütter“. Parallel fand in Lehrte die zweite Regionalkonferenz des gemeinsamen Projekts von DSB und DSJ statt.
In Heusenstamm kamen diesmal nur fünf Teilnehmerinnen zusammen, deutlich weniger als in Willingen. Jussupow wertet es trotzdem als Gewinn: Die Runde diente dem Austausch und dem Ziel, Hemmschwellen abzubauen. Viele Frauen sagten offen, dass sie Angst vor „normalen Turnieren“ haben, besonders als Anfängerinnen. Für Jussupow folgt daraus: Es braucht mehr reine Frauenturniere – und ein Umfeld, in dem Frauen nicht das Gefühl haben, fehl am Platz zu sein.
Die Konferenz in Lehrte machte deutlich, wo die zentralen Probleme liegen. 18 Vertreter aus Niedersachsen, Hamburg und NRW diskutierten die Ergebnisse der Online-Umfragen des Projekts. Die klarste Diagnose: Das Umfeld im Schach macht Mädchen und Frauen zu oft zu Fremdkörpern. Sexistische Sprüche, fehlende Vorbilder, mangelnde Unterstützung – all das schreckt ab. Veränderungen müssen „von oben nach unten“ passieren: Verbände, Vereine, Schulen und Trainingsgruppen.
Mehrere Punkte wurden besonders betont:
Mädchen brauchen Selbstbewusstsein, nicht nur Schachtraining.
Trainerinnen und Trainer müssen Persönlichkeitsentwicklung ernst nehmen.
Es braucht leichte Einstiegsangebote, nicht nur Leistungsformate.
Viele Mädchen suchen eher eine soziale, sichere Umgebung als Wettbewerb.
Der SK Lehrte erwies sich als starker Gastgeber, exemplarisch genannt wurden Jan Salzmann und Jule Wolterink. Die regionale Reihe soll 2026 fortgesetzt werden – in NRW und im Osten. Am Ende steht im ersten Halbjahr 2026 eine bundesweite Abschlusskonferenz.
Zwei Veranstaltungen, ein Ziel: mehr Frauen und Mädchen im Schach
Quelle: Deutscher Schachbund – „Doppelpack fürs Mädchen- und Frauenschach“, 24.11.2025
Der DSB setzt seine Offensive für mehr weibliche Mitglieder fort – mit zwei Formaten an einem Wochenende. Nadja Jussupow organisierte in Heusenstamm ihr zweites Seminar „Schach für Mütter“. Parallel fand in Lehrte die zweite Regionalkonferenz des gemeinsamen Projekts von DSB und DSJ statt.
In Heusenstamm kamen diesmal nur fünf Teilnehmerinnen zusammen, deutlich weniger als in Willingen. Jussupow wertet es trotzdem als Gewinn: Die Runde diente dem Austausch und dem Ziel, Hemmschwellen abzubauen. Viele Frauen sagten offen, dass sie Angst vor „normalen Turnieren“ haben, besonders als Anfängerinnen. Für Jussupow folgt daraus: Es braucht mehr reine Frauenturniere – und ein Umfeld, in dem Frauen nicht das Gefühl haben, fehl am Platz zu sein.
Die Konferenz in Lehrte machte deutlich, wo die zentralen Probleme liegen. 18 Vertreter aus Niedersachsen, Hamburg und NRW diskutierten die Ergebnisse der Online-Umfragen des Projekts. Die klarste Diagnose: Das Umfeld im Schach macht Mädchen und Frauen zu oft zu Fremdkörpern. Sexistische Sprüche, fehlende Vorbilder, mangelnde Unterstützung – all das schreckt ab. Veränderungen müssen „von oben nach unten“ passieren: Verbände, Vereine, Schulen und Trainingsgruppen.
Mehrere Punkte wurden besonders betont:
Mädchen brauchen Selbstbewusstsein, nicht nur Schachtraining.
Trainerinnen und Trainer müssen Persönlichkeitsentwicklung ernst nehmen.
Es braucht leichte Einstiegsangebote, nicht nur Leistungsformate.
Viele Mädchen suchen eher eine soziale, sichere Umgebung als Wettbewerb.
Der SK Lehrte erwies sich als starker Gastgeber, exemplarisch genannt wurden Jan Salzmann und Jule Wolterink. Die regionale Reihe soll 2026 fortgesetzt werden – in NRW und im Osten. Am Ende steht im ersten Halbjahr 2026 eine bundesweite Abschlusskonferenz.