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Daniel Hausrath

Daniel Hausrath über seine Schulzeit 
Quelle: WAZ, „Bye, bye Schulzeit – Ein Schach-Großmeister und sein Abi“, 6. Juli 2025, für Abonnenten

Daniel Hausrath, Großmeister im Schach und Leiter des Leistungsstützpunkts in Mülheim, blickt in der WAZ-Interviewreihe „Bye, bye Schulzeit“ positiv auf seine Schulzeit zurück. Er habe 1995 am Otto-Pankok-Gymnasium Abitur gemacht, sein Sohn gehe heute dort in die siebte Klasse. Die Abiturnote habe er „verdrängt“, da sie später nie wieder eine Rolle gespielt habe. Er sei schriftlich stark gewesen, mündlich jedoch „eher sehr introvertiert“.

Hausrath erinnert sich gern an die Abi-Zeit, auch weil er direkt im Anschluss Zivildienst leisten konnte – als erster in einer Sportzivildienststelle, was ihm Freistellungen für Turniere ermöglichte. Seit dem vierten Lebensjahr sei Schach zentral für ihn gewesen. Die Schule habe ihn regelmäßig für Jugendweltmeisterschaften freigestellt, wofür er bis heute dankbar sei.

Der Blick eines Laien ins Haifischbecken
Quelle: WAZ – „Bloß kein ‘Idiotenmatt’: Wie es ist gegen einen Großmeister Schach zu spielen“ (für Abonnenten)

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WAZ-Redakteur Marcel Dronia tritt zum Selbstversuch gegen Großmeister Daniel Hausrath an – wenige Tage bevor der SV Mülheim-Nord zwei richtungsweisende Zweitliga-Heimspiele bestreitet. Die ersten Züge halten dank YouTube-Eröffnungstipps, doch ein kleiner Fehler reicht und Hausrath nutzt sofort die Schwäche am Königsflügel. Der Großmeister erklärt nebenbei, wie er Muster erkennt, weit vorausplant und warum die ersten Minuten die Partie oft schon prägen. Nach 13 Zügen und rund acht Minuten ist Dronia matt.

Hausrath nimmt es gelassen, lobt den Einstieg und erzählt von früheren Marathonpartien über achteinhalb Stunden. Für das kommende Ligawochenende bleibt unklar, auf wen er trifft – die Aufstellungen werden erst am Spieltag bekannt. Klar ist für ihn nur: Der Druck ist in Mannschaftskämpfen höher als im Duell mit einem Journalisten, und die nächsten Spiele sind im Aufstiegskampf entscheidend.

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