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Chess960 / Freestyle / Fischer Random
Zitat von Conrad Schormann am 17. August 2026, 11:44 Uhrhttps://perlenvombodensee.de/2019/08/16/gens-una-sumus-nicht-im-schach-960/
https://perlenvombodensee.de/2019/11/05/kein-name-kein-konzept-keine-rangliste-zufallsschach-und-die-schwierige-revolution-von-oben/
Kein Name, kein Konzept, keine Rangliste: Zufallsschach und die schwierige Revolution von oben
Zitat von Conrad Schormann am 17. August 2026, 11:44 UhrWie aus Bobby Fischers Idee "Chess960" wurde
Quelle: ChessBase – „Quo vadis, Fischer Random Chess? (1)", 17. August 2026, Frederic Friedel
Vor einigen Jahrzehnten rief Bobby Fischer immer wieder bei Frederic Friedel an, stundenlange Telefongespräche über sein selbst erfundenes „Fischer-Random Chess". Das berichtet ChessBase. Fischer wollte Viswanathan Anand zu einem Match herausfordern und hoffte, ChessBase könne als Sponsor einspringen – ein Vorhaben mit einem geschätzten Preisgeld von zwei Millionen Dollar. Friedel musste absagen und riet stattdessen zu einer öffentlichen Herausforderung. Ein Sponsor fand sich nie.
Streit ums Rochieren
In den Gesprächen über die Regeln gab es Reibung: Friedel wollte die Rochade streichen, um das Spiel in einer Minute erklärbar zu machen. Fischer bestand auf ihr, aus „dynamischen" Gründen – vermutlich auch, um sein Spiel von der älteren Variante Shuffle Chess abzugrenzen, die ohne Rochade und ohne Pflicht zu gegenfarbigen Läufern auskam.
Ein neuer Name, zunächst mit Widerstand
Verbreitung fand die Variante schließlich durch Hans-Walter Schmitt, der in Frankfurt Turniere dazu organisierte und gemeinsam mit Friedel den Namen „Chess960" prägte – nach der Zahl der möglichen Startaufstellungen. Fischer reagierte zunächst verstimmt, weil er darin einen Image-Vorwurf vermutete, akzeptierte den Namen später aber. In einem Radiointerview erklärte er, er habe die Variante nicht erfunden, um das klassische Schach zu zerstören, sondern um es vor dem Verschwinden zu bewahren.
Wie aus Bobby Fischers Idee "Chess960" wurde
Quelle: ChessBase – „Quo vadis, Fischer Random Chess? (1)", 17. August 2026, Frederic Friedel
Vor einigen Jahrzehnten rief Bobby Fischer immer wieder bei Frederic Friedel an, stundenlange Telefongespräche über sein selbst erfundenes „Fischer-Random Chess". Das berichtet ChessBase. Fischer wollte Viswanathan Anand zu einem Match herausfordern und hoffte, ChessBase könne als Sponsor einspringen – ein Vorhaben mit einem geschätzten Preisgeld von zwei Millionen Dollar. Friedel musste absagen und riet stattdessen zu einer öffentlichen Herausforderung. Ein Sponsor fand sich nie.
Streit ums Rochieren
In den Gesprächen über die Regeln gab es Reibung: Friedel wollte die Rochade streichen, um das Spiel in einer Minute erklärbar zu machen. Fischer bestand auf ihr, aus „dynamischen" Gründen – vermutlich auch, um sein Spiel von der älteren Variante Shuffle Chess abzugrenzen, die ohne Rochade und ohne Pflicht zu gegenfarbigen Läufern auskam.
Ein neuer Name, zunächst mit Widerstand
Verbreitung fand die Variante schließlich durch Hans-Walter Schmitt, der in Frankfurt Turniere dazu organisierte und gemeinsam mit Friedel den Namen „Chess960" prägte – nach der Zahl der möglichen Startaufstellungen. Fischer reagierte zunächst verstimmt, weil er darin einen Image-Vorwurf vermutete, akzeptierte den Namen später aber. In einem Radiointerview erklärte er, er habe die Variante nicht erfunden, um das klassische Schach zu zerstören, sondern um es vor dem Verschwinden zu bewahren.


