Forum
Chemnitzer SC Aufbau 95
Zitat von Conrad Schormann am 19. September 2025, 12:03 UhrFamilienliga Bundesliga: „Eine super engagierte Mutter und hochtalentierte Töchter“
Quelle: Deutscher Schachbund – „Familienliga Bundesliga: 'Eine super engagierte Mutter und hochtalentierte Töchter'“, Matthias Wolf
Der Chemnitzer SC Aufbau 95 startet als klarer Außenseiter in die Frauen-Bundesliga – und setzt ganz bewusst auf eigenen Nachwuchs statt teure Stars. Mannschaftsführerin Anne Czäczine spielt gemeinsam mit ihren Töchtern Paula und Laura, trainiert von Vater Norman Thielsch. Der Verein versteht die Bundesliga-Teilnahme vor allem als Abenteuer und Chance, sich weiterzuentwickeln. Trotz nominell letztem Platz im Eloschnitt herrscht Aufbruchstimmung: Das U16-Team wurde deutscher Meister, die Stadt zeichnete den Klub mit dem „Sports United Award“ aus. Unterstützung kam auch von Elisabeth Pähtz, die sich beim Grillfest in Chemnitz Zeit für die Mannschaft nahm und den Klassenerhalt wünscht. Für die Familie Czäczine steht der Spaß am Schach im Vordergrund – Siege gegen große Namen wären eine willkommene Überraschung.
Familienliga Bundesliga: „Eine super engagierte Mutter und hochtalentierte Töchter“
Quelle: Deutscher Schachbund – „Familienliga Bundesliga: 'Eine super engagierte Mutter und hochtalentierte Töchter'“, Matthias Wolf
Der Chemnitzer SC Aufbau 95 startet als klarer Außenseiter in die Frauen-Bundesliga – und setzt ganz bewusst auf eigenen Nachwuchs statt teure Stars. Mannschaftsführerin Anne Czäczine spielt gemeinsam mit ihren Töchtern Paula und Laura, trainiert von Vater Norman Thielsch. Der Verein versteht die Bundesliga-Teilnahme vor allem als Abenteuer und Chance, sich weiterzuentwickeln. Trotz nominell letztem Platz im Eloschnitt herrscht Aufbruchstimmung: Das U16-Team wurde deutscher Meister, die Stadt zeichnete den Klub mit dem „Sports United Award“ aus. Unterstützung kam auch von Elisabeth Pähtz, die sich beim Grillfest in Chemnitz Zeit für die Mannschaft nahm und den Klassenerhalt wünscht. Für die Familie Czäczine steht der Spaß am Schach im Vordergrund – Siege gegen große Namen wären eine willkommene Überraschung.
Zitat von Conrad Schormann am 21. Februar 2026, 13:13 UhrChemnitzer Talente empfangen internationale Spitzenspielerinnen
Quelle: Deutscher Schachbund
Der CSC Aufbau 95 Chemnitz richtet am Wochenende erstmals eine Doppelrunde in der Frauen-Bundesliga aus. Am Samstag trifft der Aufsteiger ab 14 Uhr auf Titelanwärter SK Schwäbisch Hall, am Sonntag folgen die Schachfreunde Deizisau. Das berichtet Deutscher Schachbund.
Teamchefin WIM Dr. Anne Czäczine sieht ihr junges Team gut vorbereitet. Nach einem 2:4 gegen die OSG Baden-Baden gelang zum Jahresende ein 5:1-Erfolg gegen Mitaufsteiger SK Freiburg-Zähringen. Czäczine gewann dabei erstmals eine Partie gegen eine Großmeisterin, sie besiegte Elisabeth Pähtz. Der erste Sieg nahm Druck von der Mannschaft. „Jeder Brettpunkt würde uns freuen“, sagt sie mit Blick auf die kommenden Aufgaben.
Professionelles Umfeld in Chemnitz
Gespielt wird im Veranstaltungszentrum Heinrich Schmid in der Wladimir-Sagorski-Straße. Eine Live-Übertragung ist organisiert, ein benachbarter Analyseraum bietet Kommentierung für Zuschauer vor Ort. Vereinsmitglieder kümmern sich um Catering. Unterstützt wird der Spieltag von Sponsor Heinrich Schmid.
Junges Team gegen internationales Ensemble
Chemnitz trat zuletzt mit einem Altersschnitt von 21 Jahren an. Czäczine, 40 Jahre alt, führt das Team an Brett eins. Die Spielerinnen stammen aus der Region und überwiegend aus der eigenen Jugend. Paula Czäczine, Laura Czäczine, Marie Ottlik und Bea Josephine Brewig wurden Ende Dezember deutsche Vizemeisterinnen der U20.
Der Gegner aus Schwäbisch Hall setzt auf internationale Erfahrung. In dieser Saison kamen Spielerinnen aus sechs Ländern zum Einsatz, darunter GM Bela Khotenashvilli aus Georgien mit drei Punkten aus vier Partien. Keine deutsche Spielerin steht im Kader.
Neid empfindet man in Chemnitz nicht. Die jungen Spielerinnen sollen Bundesliga-Erfahrung sammeln und sich ohne Ergebnisdruck entwickeln.
Chemnitzer Talente empfangen internationale Spitzenspielerinnen
Quelle: Deutscher Schachbund
Der CSC Aufbau 95 Chemnitz richtet am Wochenende erstmals eine Doppelrunde in der Frauen-Bundesliga aus. Am Samstag trifft der Aufsteiger ab 14 Uhr auf Titelanwärter SK Schwäbisch Hall, am Sonntag folgen die Schachfreunde Deizisau. Das berichtet Deutscher Schachbund.
Teamchefin WIM Dr. Anne Czäczine sieht ihr junges Team gut vorbereitet. Nach einem 2:4 gegen die OSG Baden-Baden gelang zum Jahresende ein 5:1-Erfolg gegen Mitaufsteiger SK Freiburg-Zähringen. Czäczine gewann dabei erstmals eine Partie gegen eine Großmeisterin, sie besiegte Elisabeth Pähtz. Der erste Sieg nahm Druck von der Mannschaft. „Jeder Brettpunkt würde uns freuen“, sagt sie mit Blick auf die kommenden Aufgaben.
Professionelles Umfeld in Chemnitz
Gespielt wird im Veranstaltungszentrum Heinrich Schmid in der Wladimir-Sagorski-Straße. Eine Live-Übertragung ist organisiert, ein benachbarter Analyseraum bietet Kommentierung für Zuschauer vor Ort. Vereinsmitglieder kümmern sich um Catering. Unterstützt wird der Spieltag von Sponsor Heinrich Schmid.
Junges Team gegen internationales Ensemble
Chemnitz trat zuletzt mit einem Altersschnitt von 21 Jahren an. Czäczine, 40 Jahre alt, führt das Team an Brett eins. Die Spielerinnen stammen aus der Region und überwiegend aus der eigenen Jugend. Paula Czäczine, Laura Czäczine, Marie Ottlik und Bea Josephine Brewig wurden Ende Dezember deutsche Vizemeisterinnen der U20.
Der Gegner aus Schwäbisch Hall setzt auf internationale Erfahrung. In dieser Saison kamen Spielerinnen aus sechs Ländern zum Einsatz, darunter GM Bela Khotenashvilli aus Georgien mit drei Punkten aus vier Partien. Keine deutsche Spielerin steht im Kader.
Neid empfindet man in Chemnitz nicht. Die jungen Spielerinnen sollen Bundesliga-Erfahrung sammeln und sich ohne Ergebnisdruck entwickeln.
Zitat von Conrad Schormann am 17. März 2026, 20:45 UhrChemnitz überrascht Favorit in Hamburg
Quelle: Freie Presse – „Schach: Chemnitzerinnen gelingt faustdicke Überraschung in Bundesliga“, 17.03.2026, Thomas Treptow (Abo)
Der SC Aufbau Chemnitz 95 hat in der Schach-Bundesliga der Frauen beim favorisierten TuRa Harksheide einen 3,5:2,5-Auswärtssieg erzielt. Das berichtet Freie Presse. Matchwinnerin war Becky Brewig, die ihre Partie nach hohem Druck mit einem Läuferopfer entschied.
Die weiteren Punkte holten Anne Czäczine und Laura Czäczine mit Siegen, während Paula Czäczine ein Remis beisteuerte. Am Sonntag folgte eine 1,5:4,5-Niederlage gegen den Hamburger SK.
Klassenerhalt in eigener Hand
Trotz der Niederlage liegt der Aufsteiger auf Tabellenplatz zehn. Nach dem Sieg gegen Harksheide kann der SC Aufbau Chemnitz 95 den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern.
Chemnitz überrascht Favorit in Hamburg
Quelle: Freie Presse – „Schach: Chemnitzerinnen gelingt faustdicke Überraschung in Bundesliga“, 17.03.2026, Thomas Treptow (Abo)
Der SC Aufbau Chemnitz 95 hat in der Schach-Bundesliga der Frauen beim favorisierten TuRa Harksheide einen 3,5:2,5-Auswärtssieg erzielt. Das berichtet Freie Presse. Matchwinnerin war Becky Brewig, die ihre Partie nach hohem Druck mit einem Läuferopfer entschied.
Die weiteren Punkte holten Anne Czäczine und Laura Czäczine mit Siegen, während Paula Czäczine ein Remis beisteuerte. Am Sonntag folgte eine 1,5:4,5-Niederlage gegen den Hamburger SK.
Klassenerhalt in eigener Hand
Trotz der Niederlage liegt der Aufsteiger auf Tabellenplatz zehn. Nach dem Sieg gegen Harksheide kann der SC Aufbau Chemnitz 95 den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern.
Zitat von Conrad Schormann am 2. April 2026, 11:25 UhrDie Chemnitzer Bundesligamannschaft steht zur Wahl bei der Chemnitzer Sportlerwahl:
https://www.freiepresse.de/sport/lokalsport/chemnitz/freie-presse-und-chemmy-suchen-das-beste-chemnitzer-amateurteam-das-sind-die-nominierten-artikel14195718
Die Chemnitzer Bundesligamannschaft steht zur Wahl bei der Chemnitzer Sportlerwahl:
Zitat von Conrad Schormann am 27. April 2026, 20:11 UhrSchachspielerinnen des CSC Aufbau Chemnitz gewinnen Publikumspreis
Freie Presse, 26. April 2026, Thomas Reibetanz (Abo)
Die Schachspielerinnen des CSC Aufbau Chemnitz haben bei der Chemnitzer Sportlerehrung „Chemmy" den Publikumspreis gewonnen. Das berichtet die Freie Presse. Fast 3.000 Sportfans stimmten ab – und machten das Schach mit 32,2 Prozent der Stimmen zum klaren Sieger vor den Floorballern der Floor Fighters (23,9 Prozent) und den American Footballern der Crusaders (22 Prozent).
Der Grund für die Nominierung: Die Mannschaft hatte 2025 sensationell den Aufstieg in die Frauenbundesliga geschafft. Anne Czäczine nahm den Preis gemeinsam mit ihren Töchtern Laura und Paula entgegen, mit denen sie auch in der Mannschaft spielt. „Damit hätten wir niemals gerechnet", sagte sie.
Schachspielerinnen des CSC Aufbau Chemnitz gewinnen Publikumspreis
Freie Presse, 26. April 2026, Thomas Reibetanz (Abo)
Die Schachspielerinnen des CSC Aufbau Chemnitz haben bei der Chemnitzer Sportlerehrung „Chemmy" den Publikumspreis gewonnen. Das berichtet die Freie Presse. Fast 3.000 Sportfans stimmten ab – und machten das Schach mit 32,2 Prozent der Stimmen zum klaren Sieger vor den Floorballern der Floor Fighters (23,9 Prozent) und den American Footballern der Crusaders (22 Prozent).
Der Grund für die Nominierung: Die Mannschaft hatte 2025 sensationell den Aufstieg in die Frauenbundesliga geschafft. Anne Czäczine nahm den Preis gemeinsam mit ihren Töchtern Laura und Paula entgegen, mit denen sie auch in der Mannschaft spielt. „Damit hätten wir niemals gerechnet", sagte sie.
Zitat von Conrad Schormann am 1. August 2026, 10:28 UhrDie 15-Jährige, die sich selbst überraschte
Quelle: Freie Presse, 01.08.2026, Torsten Ewers (Abo)
Bis zur siebten Runde rechnet Paula Czäczine noch gar nicht mit dem Turniersieg. Erst als ihre größte Konkurrentin Triona Eberle vom FC St. Pauli in den Runden sieben und acht verliert, rückt die Chemnitzerin an die Spitze des Kandidatenturniers der Frauen beim Deutschen Schachgipfel in Dresden vor. „Da habe ich auch zum ersten Mal wirklich gedacht, dass ich das Turnier gewinnen kann“, sagt die 15-Jährige rückblickend im Gespräch mit der Freien Presse.
Ein Ziel übertroffen
Als eine der jüngsten von 26 Teilnehmerinnen sammelt Czäczine in neun Runden sieben Punkte und sichert sich damit Platz eins – trotz einer Niederlage gegen Eberle in Runde vier. Nach ihrer Elo-Zahl, die die Spielstärke angibt, liegt sie zu Turnierbeginn nur auf Rang vier des Teilnehmerinnenfeldes. „Mein Ziel war es, in die Top drei zu kommen. Dass ich Erste werde, davon habe ich manchmal geträumt, aber nicht unbedingt damit gerechnet.“
Konzentration statt Rahmenprogramm
Vom umfangreichen Begleitprogramm des Schachgipfels – Partien unter freiem Himmel, ein Schachbox-Event, verschiedene Mitmachaktionen – bekommt sie kaum etwas mit. Vor jeder Partie steht die Vorbereitung auf die Gegnerin an, danach folgt die Nachbereitung, während eine einzelne Partie bis zu fünf Stunden dauern kann. Ihre ältere Schwester Laura nimmt ebenfalls am Turnier teil und belegt Platz zwölf; da im Schweizer System gespielt wird, treffen die Schwestern auf unterschiedliche Gegnerinnen und bereiten sich getrennt vor.
Der Blick nach vorn
Der Turniersieg berechtigt Czäczine 2027 erstmals zur Teilnahme an der Meisterklasse der Frauen, der Deutschen Meisterschaft mit zehn Teilnehmerinnen. Rund sieben Stunden pro Woche investiert die Zehntklässlerin des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums ins Schachspiel. Zu ihren bisherigen Erfolgen zählen deutsche Meistertitel in den Nachwuchsklassen U10 und U12 sowie ein dritter Platz mit dem Team bei der U12-Europameisterschaft. Im November blickt sie der U16-Europameisterschaft im griechischen Chersonissos auf Kreta entgegen, wo sie sich realistische Ziele setzt: „Mein Ziel sind die Top 20, vielleicht klappt es auch mit den Top 15.“
Die 15-Jährige, die sich selbst überraschte
Quelle: Freie Presse, 01.08.2026, Torsten Ewers (Abo)
Bis zur siebten Runde rechnet Paula Czäczine noch gar nicht mit dem Turniersieg. Erst als ihre größte Konkurrentin Triona Eberle vom FC St. Pauli in den Runden sieben und acht verliert, rückt die Chemnitzerin an die Spitze des Kandidatenturniers der Frauen beim Deutschen Schachgipfel in Dresden vor. „Da habe ich auch zum ersten Mal wirklich gedacht, dass ich das Turnier gewinnen kann“, sagt die 15-Jährige rückblickend im Gespräch mit der Freien Presse.
Ein Ziel übertroffen
Als eine der jüngsten von 26 Teilnehmerinnen sammelt Czäczine in neun Runden sieben Punkte und sichert sich damit Platz eins – trotz einer Niederlage gegen Eberle in Runde vier. Nach ihrer Elo-Zahl, die die Spielstärke angibt, liegt sie zu Turnierbeginn nur auf Rang vier des Teilnehmerinnenfeldes. „Mein Ziel war es, in die Top drei zu kommen. Dass ich Erste werde, davon habe ich manchmal geträumt, aber nicht unbedingt damit gerechnet.“
Konzentration statt Rahmenprogramm
Vom umfangreichen Begleitprogramm des Schachgipfels – Partien unter freiem Himmel, ein Schachbox-Event, verschiedene Mitmachaktionen – bekommt sie kaum etwas mit. Vor jeder Partie steht die Vorbereitung auf die Gegnerin an, danach folgt die Nachbereitung, während eine einzelne Partie bis zu fünf Stunden dauern kann. Ihre ältere Schwester Laura nimmt ebenfalls am Turnier teil und belegt Platz zwölf; da im Schweizer System gespielt wird, treffen die Schwestern auf unterschiedliche Gegnerinnen und bereiten sich getrennt vor.
Der Blick nach vorn
Der Turniersieg berechtigt Czäczine 2027 erstmals zur Teilnahme an der Meisterklasse der Frauen, der Deutschen Meisterschaft mit zehn Teilnehmerinnen. Rund sieben Stunden pro Woche investiert die Zehntklässlerin des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums ins Schachspiel. Zu ihren bisherigen Erfolgen zählen deutsche Meistertitel in den Nachwuchsklassen U10 und U12 sowie ein dritter Platz mit dem Team bei der U12-Europameisterschaft. Im November blickt sie der U16-Europameisterschaft im griechischen Chersonissos auf Kreta entgegen, wo sie sich realistische Ziele setzt: „Mein Ziel sind die Top 20, vielleicht klappt es auch mit den Top 15.“
Zitat von Conrad Schormann am 19. August 2026, 13:12 Uhr„Schach war eine Kunst wie der Minnesang“
Anne Czäczine im Gespräch mit Torsten Ewers, Freie Presse, 19. August 2026 (Abo)
Schach ist für Anne Czäczine mehr als Sport – es ist ein Kulturgut mit einer langen europäischen Geschichte, das im Mittelalter zu den sieben ritterlichen Tugenden zählte und als Kunstform neben dem Minnesang stand. Das sagte Anne Czäczine im Gespräch mit Torsten Ewers. Als Gründungsmitglied des Chemnitzer Schachclubs Aufbau '95 organisiert sie vom 21. bis 23. August ein Frauenschachturnier im Garagencampus, das sechs Teams aus ganz Deutschland zusammenbringt.
Kultur statt reiner Wettkampf
Die Idee zum Turnier entstand in Zusammenarbeit mit der Emanuel-Lasker-Gesellschaft aus Berlin, die Schach nicht nur als Sport, sondern auch als Kulturgut fördern will. Czäczine verbindet damit ein zweites Anliegen: die Förderung von Frauen im Schach, da mit einem Frauenanteil von rund zehn Prozent unter den Spielern eine deutliche Unterrepräsentation besteht. Als Werte, die das Spiel heute vermittle, nennt sie Chancengleichheit unabhängig vom Alter, sozialen Austausch abseits des Internets, Konzentrationsförderung und den Umgang mit Niederlagen. Ergänzt wird das Turnier durch eine Stadtführung für die Spielerinnen sowie öffentlich zugängliche Schachbretter, wie sie der Verein bereits im Vorjahr auf dem Rosenhof aufgestellt hatte.
Streaming als neue Kulturform
Auch die digitale Seite des Spiels hat für Czäczine ihren Platz: Mit dem Streamer Georgios Souleidis, bekannt als „The Big Greek", hat sie einen Vertreter dieser Szene zum Turnier eingeladen, der live vor Ort kommentieren wird. Sie beschreibt unterschiedliche Streaming-Formate – von der Kommentierung eigener Züge bis zur Einschätzung fremder Spielstärke – und betont, dass Zuschauer keine Vorkenntnisse benötigen. Der Eintritt zum Turnier ist frei, für Kinder ist ein Zusatzangebot mit kleinen Spielstationen geplant.
Erfolgreich wäre das Wochenende aus ihrer Sicht, wenn die Gastteams Chemnitz als Stadt kennenlernen, Zuschauer für die Sportart gewonnen werden und dabei allen Beteiligten Freude bereitet wird.
„Schach war eine Kunst wie der Minnesang“
Anne Czäczine im Gespräch mit Torsten Ewers, Freie Presse, 19. August 2026 (Abo)
Schach ist für Anne Czäczine mehr als Sport – es ist ein Kulturgut mit einer langen europäischen Geschichte, das im Mittelalter zu den sieben ritterlichen Tugenden zählte und als Kunstform neben dem Minnesang stand. Das sagte Anne Czäczine im Gespräch mit Torsten Ewers. Als Gründungsmitglied des Chemnitzer Schachclubs Aufbau '95 organisiert sie vom 21. bis 23. August ein Frauenschachturnier im Garagencampus, das sechs Teams aus ganz Deutschland zusammenbringt.
Kultur statt reiner Wettkampf
Die Idee zum Turnier entstand in Zusammenarbeit mit der Emanuel-Lasker-Gesellschaft aus Berlin, die Schach nicht nur als Sport, sondern auch als Kulturgut fördern will. Czäczine verbindet damit ein zweites Anliegen: die Förderung von Frauen im Schach, da mit einem Frauenanteil von rund zehn Prozent unter den Spielern eine deutliche Unterrepräsentation besteht. Als Werte, die das Spiel heute vermittle, nennt sie Chancengleichheit unabhängig vom Alter, sozialen Austausch abseits des Internets, Konzentrationsförderung und den Umgang mit Niederlagen. Ergänzt wird das Turnier durch eine Stadtführung für die Spielerinnen sowie öffentlich zugängliche Schachbretter, wie sie der Verein bereits im Vorjahr auf dem Rosenhof aufgestellt hatte.
Streaming als neue Kulturform
Auch die digitale Seite des Spiels hat für Czäczine ihren Platz: Mit dem Streamer Georgios Souleidis, bekannt als „The Big Greek", hat sie einen Vertreter dieser Szene zum Turnier eingeladen, der live vor Ort kommentieren wird. Sie beschreibt unterschiedliche Streaming-Formate – von der Kommentierung eigener Züge bis zur Einschätzung fremder Spielstärke – und betont, dass Zuschauer keine Vorkenntnisse benötigen. Der Eintritt zum Turnier ist frei, für Kinder ist ein Zusatzangebot mit kleinen Spielstationen geplant.
Erfolgreich wäre das Wochenende aus ihrer Sicht, wenn die Gastteams Chemnitz als Stadt kennenlernen, Zuschauer für die Sportart gewonnen werden und dabei allen Beteiligten Freude bereitet wird.
Zitat von Conrad Schormann am 30. August 2026, 9:11 UhrBad Königshofen gewinnt ersten Chemnitzer Schach Cup
Quelle: Chemnitzer SC Aufbau 95 – „Chemnitzer Schach Cup 2026 – die Premiere", 29. August 2026, Anne und Norman
Acht Frauenmannschaften spielten vom 21. bis 23. August in Chemnitz den ersten Chemnitzer Schach Cup aus, ein Team-Schnellschachturnier des Chemnitzer SC Aufbau 95. Angereist waren Teams aus Harksheide, Berlin, Leipzig, Erfurt, Bad Königshofen und München; die Gastgeber stellten zwei Mannschaften. Möglich wurde die Veranstaltung durch die Unterstützung der Emanuel Lasker Gesellschaft Berlin und der Kulturhauptstadt Chemnitz.
Souverän setzte sich Bad Königshofen durch. Herausragend spielte die Deutsche Meisterin WGM Jana Schneider, die an Brett eins alle sieben Partien gewann. Platz zwei ging an CSC Aufbau 1, Rang drei an Medizin Erfurt, das punktgleich mit den Gastgebern blieb, aber einen Brettpunkt weniger vorweisen konnte. Überraschend stark begann der SC Kreuzberg, der am ersten Turniertag sieben Mannschaftspunkte sammelte und am Ende Vierter wurde. Das jüngste Team stellte TuRa Harksheide mit einem Durchschnittsalter von etwa 17 Jahren.
Kulturprogramm neben dem Brett
Das Turnier war in ein Rahmenprogramm eingebettet: Stadtführungen und Museumsbesuche am Vormittag, Livemusik des Chemnitzer Zupfclubs und ein Quiz zu Frauen im Schach am Abend. Als Gast des gesamten Wochenendes kommentierte IM Georgios Souleidis die zweite Runde live und gab ein Simultan an zehn Brettern, das er mit 9½:½ gewann.
Die Veranstalter kündigten eine Fortsetzung im kommenden Jahr an.
Automatisch generierter Beitrag
Bad Königshofen gewinnt ersten Chemnitzer Schach Cup
Quelle: Chemnitzer SC Aufbau 95 – „Chemnitzer Schach Cup 2026 – die Premiere", 29. August 2026, Anne und Norman
Acht Frauenmannschaften spielten vom 21. bis 23. August in Chemnitz den ersten Chemnitzer Schach Cup aus, ein Team-Schnellschachturnier des Chemnitzer SC Aufbau 95. Angereist waren Teams aus Harksheide, Berlin, Leipzig, Erfurt, Bad Königshofen und München; die Gastgeber stellten zwei Mannschaften. Möglich wurde die Veranstaltung durch die Unterstützung der Emanuel Lasker Gesellschaft Berlin und der Kulturhauptstadt Chemnitz.
Souverän setzte sich Bad Königshofen durch. Herausragend spielte die Deutsche Meisterin WGM Jana Schneider, die an Brett eins alle sieben Partien gewann. Platz zwei ging an CSC Aufbau 1, Rang drei an Medizin Erfurt, das punktgleich mit den Gastgebern blieb, aber einen Brettpunkt weniger vorweisen konnte. Überraschend stark begann der SC Kreuzberg, der am ersten Turniertag sieben Mannschaftspunkte sammelte und am Ende Vierter wurde. Das jüngste Team stellte TuRa Harksheide mit einem Durchschnittsalter von etwa 17 Jahren.
Kulturprogramm neben dem Brett
Das Turnier war in ein Rahmenprogramm eingebettet: Stadtführungen und Museumsbesuche am Vormittag, Livemusik des Chemnitzer Zupfclubs und ein Quiz zu Frauen im Schach am Abend. Als Gast des gesamten Wochenendes kommentierte IM Georgios Souleidis die zweite Runde live und gab ein Simultan an zehn Brettern, das er mit 9½:½ gewann.
Die Veranstalter kündigten eine Fortsetzung im kommenden Jahr an.
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