CAS-Urteil FIDE/Russischer Verband
Zitat von Conrad Schormann am 29. März 2026, 20:49 UhrRussischer Schachverband will CAS-Urteil ignorieren
Quelle: Kommersant – „Федерации шахмат России ограничивают игровое поле", veröffentlicht am 29. März 2026
Die Chess Federation of Russia will ihre Aktivitäten in den von Russland kontrollierten ukrainischen Regionen trotz der Entscheidung des Court of Arbitration for Sport fortsetzen. Das berichtet die russische Zeitung Kommersant unter Berufung auf Aussagen aus dem Verband.
https://perlenvombodensee.de/2026/03/28/90-tage-frist-fuer-den-russischen-verband-schachbetrieb-in-den-besetzten-gebieten-stoppen/
Demnach erklärte Exekutivdirektor Alexander Tkatschow, man habe „nichts Schlimmes“ in dem Urteil gesehen. Die Föderation werde sich weiterhin an russisches Recht halten. „Wir haben nach den Gesetzen der Russischen Föderation gelebt, leben danach und werden danach leben“, sagte Tkatschow. Damit deutet der Verband an, seine Praxis in den betroffenen Regionen nicht zu ändern.
https://twitter.com/GMastrokoukos/status/2038316417662042586
Das CAS hatte der russischen Föderation eine Frist von 90 Tagen gesetzt, um ihre Aktivitäten in den Regionen einzustellen. Andernfalls droht eine Suspendierung bei der FIDE von bis zu drei Jahren. Die Entscheidung war eine Reaktion auf die Organisation von Turnieren und die Integration regionaler Strukturen in Gebieten, die international als Teil der Ukraine gelten.
Nach Darstellung von Kommersant organisiert der Verband weiterhin regelmäßig Veranstaltungen in diesen Regionen, darunter auch Turniere für Kinder im Rahmen nationaler Wettbewerbsserien. Tkatschow bestätigte, dass diese Aktivitäten „auf regelmäßiger Basis“ stattfinden und fortgesetzt werden sollen.
Die FIDE kündigte an, das Urteil zu prüfen und über die Umsetzung zu beraten. Ob und wie die internationale Föderation auf eine mögliche Missachtung der Vorgaben reagiert, ist damit offen.
Russischer Schachverband will CAS-Urteil ignorieren
Quelle: Kommersant – „Федерации шахмат России ограничивают игровое поле", veröffentlicht am 29. März 2026
Die Chess Federation of Russia will ihre Aktivitäten in den von Russland kontrollierten ukrainischen Regionen trotz der Entscheidung des Court of Arbitration for Sport fortsetzen. Das berichtet die russische Zeitung Kommersant unter Berufung auf Aussagen aus dem Verband.
90-Tage-Frist für den russischen Verband: Schachbetrieb in den besetzten Gebieten stoppen
Demnach erklärte Exekutivdirektor Alexander Tkatschow, man habe „nichts Schlimmes“ in dem Urteil gesehen. Die Föderation werde sich weiterhin an russisches Recht halten. „Wir haben nach den Gesetzen der Russischen Föderation gelebt, leben danach und werden danach leben“, sagte Tkatschow. Damit deutet der Verband an, seine Praxis in den betroffenen Regionen nicht zu ändern.
— George Mastrokoukos (@GMastrokoukos) March 29, 2026
Das CAS hatte der russischen Föderation eine Frist von 90 Tagen gesetzt, um ihre Aktivitäten in den Regionen einzustellen. Andernfalls droht eine Suspendierung bei der FIDE von bis zu drei Jahren. Die Entscheidung war eine Reaktion auf die Organisation von Turnieren und die Integration regionaler Strukturen in Gebieten, die international als Teil der Ukraine gelten.
Nach Darstellung von Kommersant organisiert der Verband weiterhin regelmäßig Veranstaltungen in diesen Regionen, darunter auch Turniere für Kinder im Rahmen nationaler Wettbewerbsserien. Tkatschow bestätigte, dass diese Aktivitäten „auf regelmäßiger Basis“ stattfinden und fortgesetzt werden sollen.
Die FIDE kündigte an, das Urteil zu prüfen und über die Umsetzung zu beraten. Ob und wie die internationale Föderation auf eine mögliche Missachtung der Vorgaben reagiert, ist damit offen.
Zitat von Conrad Schormann am 30. März 2026, 14:04 UhrRussland trotzt CAS-Ultimatum im Schachstreit
Quelle: Chess Topics – „Russian Chess Federation Defies CAS Ultimatum Over 'New Territories'", veröffentlicht am 30. März 2026
Der Sportgerichtshof CAS hat der Russischen Schachföderation (CFR) ein Ultimatum gestellt: Innerhalb von 90 Tagen muss die CFR alle Aktivitäten in der Krim sowie in den Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja einstellen. Bei Nichtbefolgung droht ein dreijähriger Ausschluss aus dem Weltschachverband FIDE. Das berichtet Chess Topics. Das Gericht hatte damit einer Beschwerde der Ukrainischen Schachföderation (UCF) teilweise stattgegeben und eine frühere, mildere Entscheidung der FIDE aufgehoben. Die von der FIDE 2024 verhängte Geldstrafe von 45.000 Euro bezeichnete das Gericht als „unzureichend".
Russland reagierte auf das Urteil mit offener Ablehnung. Alexander Tkachev, Geschäftsführer der CFR, erklärte, die Förderation habe nach russischem Recht gelebt und werde dies weiterhin tun. Das CAS-Urteil widerspreche der russischen Gesetzgebung. Die historischen Beiträge Russlands zum Schachsport seien gegenüber den festgestellten Verstößen gegen die territoriale Integrität der Ukraine „irrelevant", so das Gericht in seiner Begründung.
Mögliche Folgen für den internationalen Sport
Die Durchsetzung des Urteils hängt maßgeblich von der FIDE-Generalversammlung ab. Beobachter weisen darauf hin, dass der FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich und die russische Delegation in der Vergangenheit wiederholt Sanktionen in der Generalversammlung abgemildert oder verzögert haben.
Das CAS-Urteil könnte über den Schachsport hinaus Bedeutung erlangen. Es berührt grundsätzliche Fragen zur sportlichen Jurisdiktion in umstrittenen oder besetzten Gebieten. Parallelen werden etwa zum langjährigen Streit innerhalb der FIFA über israelische Vereine im Westjordanland gezogen, wo die Palästinensische Fußballvereinigung (PFA) ähnlich strukturierte Einwände erhoben hat. Ob das CAS-Urteil zu einer einheitlicheren Praxis im internationalen Sport führt, bleibt jedoch offen.
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Russland trotzt CAS-Ultimatum im Schachstreit
Quelle: Chess Topics – „Russian Chess Federation Defies CAS Ultimatum Over 'New Territories'", veröffentlicht am 30. März 2026
Der Sportgerichtshof CAS hat der Russischen Schachföderation (CFR) ein Ultimatum gestellt: Innerhalb von 90 Tagen muss die CFR alle Aktivitäten in der Krim sowie in den Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja einstellen. Bei Nichtbefolgung droht ein dreijähriger Ausschluss aus dem Weltschachverband FIDE. Das berichtet Chess Topics. Das Gericht hatte damit einer Beschwerde der Ukrainischen Schachföderation (UCF) teilweise stattgegeben und eine frühere, mildere Entscheidung der FIDE aufgehoben. Die von der FIDE 2024 verhängte Geldstrafe von 45.000 Euro bezeichnete das Gericht als „unzureichend".
Russland reagierte auf das Urteil mit offener Ablehnung. Alexander Tkachev, Geschäftsführer der CFR, erklärte, die Förderation habe nach russischem Recht gelebt und werde dies weiterhin tun. Das CAS-Urteil widerspreche der russischen Gesetzgebung. Die historischen Beiträge Russlands zum Schachsport seien gegenüber den festgestellten Verstößen gegen die territoriale Integrität der Ukraine „irrelevant", so das Gericht in seiner Begründung.
Mögliche Folgen für den internationalen Sport
Die Durchsetzung des Urteils hängt maßgeblich von der FIDE-Generalversammlung ab. Beobachter weisen darauf hin, dass der FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich und die russische Delegation in der Vergangenheit wiederholt Sanktionen in der Generalversammlung abgemildert oder verzögert haben.
Das CAS-Urteil könnte über den Schachsport hinaus Bedeutung erlangen. Es berührt grundsätzliche Fragen zur sportlichen Jurisdiktion in umstrittenen oder besetzten Gebieten. Parallelen werden etwa zum langjährigen Streit innerhalb der FIFA über israelische Vereine im Westjordanland gezogen, wo die Palästinensische Fußballvereinigung (PFA) ähnlich strukturierte Einwände erhoben hat. Ob das CAS-Urteil zu einer einheitlicheren Praxis im internationalen Sport führt, bleibt jedoch offen.
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Zitat von Conrad Schormann am 30. März 2026, 21:34 UhrUkraine klagt gegen russische Sportverbände
Quelle: Glavkom – „Міністр Бідний анонсував судові позови проти російських спортивних федерацій: деталі", veröffentlicht am 30. März 2026
Der ukrainische Minister für Jugend und Sport, Matvij Bidnyj, hat angekündigt, dass die Ukraine weitere Klagen beim Sportgerichtshof CAS gegen russische Sportverbände einreichen wird, die auf vorübergehend besetzten ukrainischen Gebieten tätig sind. Das berichtet Glavkom. Auslöser ist ein CAS-Urteil vom 11. März 2026, das den russischen Schachverband (FSchR) verpflichtet, jegliche Schachtätigkeit in fünf ukrainischen Regionen einzustellen.
Das Ministerium hatte die Klage des ukrainischen Schachverbands (FSchU) aktiv unterstützt und den Gerichtskostenbeitrag in Höhe von 40.000 Schweizer Franken – umgerechnet rund 50.000 US-Dollar – übernommen. Dazu hatte die Regierung eine eigene Verordnung erlassen, die die Finanzierung juristischer Verfahren vor internationalen Sportschiedsgerichten im Interesse ukrainischer Verbände ermöglicht.
CAS: Strafe des FIDE-Gremiums war „völlig unangemessen"
Der CAS hob in seinem am 27. März veröffentlichten Schiedsspruch eine frühere Entscheidung der Berufungskammer des Ethik- und Disziplinarkomitees der FIDE auf. Jenes Gremium hatte zwar festgestellt, dass die FSchR die territoriale Integrität der Ukraine verletzt hatte, jedoch lediglich eine geringe Geldstrafe verhängt. Der CAS wertete diese Strafe als „absolut unangemessen" und ordnete an, dass die FSchR ihre Tätigkeit in der Autonomen Republik Krim, der Stadt Sewastopol sowie in den Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja binnen 90 Tagen einstellt.
Die FSchR muss die Einhaltung dieser Auflagen öffentlich bestätigen. Kommt sie dem nicht nach, ist die FIDE verpflichtet, die Mitgliedschaft des russischen Verbands für drei Jahre auszusetzen. Minister Bidnyj bezeichnete das Urteil als wegweisend: Es verankere die territoriale Integrität der Ukraine aus sportrechtlicher Sicht und solle als Modell für weitere Verfahren gegen andere internationale Verbände dienen.
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Ukraine klagt gegen russische Sportverbände
Quelle: Glavkom – „Міністр Бідний анонсував судові позови проти російських спортивних федерацій: деталі", veröffentlicht am 30. März 2026
Der ukrainische Minister für Jugend und Sport, Matvij Bidnyj, hat angekündigt, dass die Ukraine weitere Klagen beim Sportgerichtshof CAS gegen russische Sportverbände einreichen wird, die auf vorübergehend besetzten ukrainischen Gebieten tätig sind. Das berichtet Glavkom. Auslöser ist ein CAS-Urteil vom 11. März 2026, das den russischen Schachverband (FSchR) verpflichtet, jegliche Schachtätigkeit in fünf ukrainischen Regionen einzustellen.
Das Ministerium hatte die Klage des ukrainischen Schachverbands (FSchU) aktiv unterstützt und den Gerichtskostenbeitrag in Höhe von 40.000 Schweizer Franken – umgerechnet rund 50.000 US-Dollar – übernommen. Dazu hatte die Regierung eine eigene Verordnung erlassen, die die Finanzierung juristischer Verfahren vor internationalen Sportschiedsgerichten im Interesse ukrainischer Verbände ermöglicht.
CAS: Strafe des FIDE-Gremiums war „völlig unangemessen"
Der CAS hob in seinem am 27. März veröffentlichten Schiedsspruch eine frühere Entscheidung der Berufungskammer des Ethik- und Disziplinarkomitees der FIDE auf. Jenes Gremium hatte zwar festgestellt, dass die FSchR die territoriale Integrität der Ukraine verletzt hatte, jedoch lediglich eine geringe Geldstrafe verhängt. Der CAS wertete diese Strafe als „absolut unangemessen" und ordnete an, dass die FSchR ihre Tätigkeit in der Autonomen Republik Krim, der Stadt Sewastopol sowie in den Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja binnen 90 Tagen einstellt.
Die FSchR muss die Einhaltung dieser Auflagen öffentlich bestätigen. Kommt sie dem nicht nach, ist die FIDE verpflichtet, die Mitgliedschaft des russischen Verbands für drei Jahre auszusetzen. Minister Bidnyj bezeichnete das Urteil als wegweisend: Es verankere die territoriale Integrität der Ukraine aus sportrechtlicher Sicht und solle als Modell für weitere Verfahren gegen andere internationale Verbände dienen.
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Zitat von Conrad Schormann am 7. April 2026, 17:34 UhrUkrainischer Schachverband gewinnt CAS-Fall pro bono
Quelle: Thread Reader App – „Thread by @PHChess on Thread Reader App", veröffentlicht am 2025
Der dänische Schachgroßmeister und Funktionär Peter Heine Nielsen hat öffentlich seine Dankbarkeit gegenüber der US-amerikanischen Anwaltskanzlei Covington & Burling ausgesprochen, die den ukrainischen Schachverband in einem Verfahren vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS) kostenlos vertreten hat. Das berichtet Thread Reader App.
Nielsen schildert, dass die Gegenseite – vertreten durch führende russische und schweizerische Anwaltskanzleien mit erheblichen finanziellen Mitteln – einem erheblichen Ungleichgewicht gegenüberstand. Die anfängliche CAS-Gebühr von 40.000 Schweizer Franken konnte nur durch das Einspringen des ukrainischen Ministeriums für Jugend und Sport beglichen werden. Die rechtliche Unterlegenheit blieb dennoch zunächst bestehen.
Pro-bono-Team aus acht Juristen
Ein achtköpfiges Team von Covington & Burling übernahm die Vertretung ohne Honorar. Nielsen beschreibt die Zusammenarbeit als entscheidend, da die Gegenseite auf juristische Formalitäten setzte, denen der ukrainische Verband allein nicht hätte begegnen können. Die mündliche Verhandlung vor dem CAS – anders als das schriftliche Verfahren innerhalb des Schachverbands FIDE – verglich Nielsen mit einer Weltmeisterschaftspartie: knappes Zeitfenster, präzise Priorisierung, konzentriertes Arbeiten unter Druck.
Nielsen äußerte die Hoffnung, dass die Entscheidung dazu beitrage, den Missbrauch des Schachsports für politische Zwecke in besetzten ukrainischen Gebieten zu verhindern, und als Präzedenzfall für andere Sportarten dienen könne.
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Ukrainischer Schachverband gewinnt CAS-Fall pro bono
Quelle: Thread Reader App – „Thread by @PHChess on Thread Reader App", veröffentlicht am 2025
Der dänische Schachgroßmeister und Funktionär Peter Heine Nielsen hat öffentlich seine Dankbarkeit gegenüber der US-amerikanischen Anwaltskanzlei Covington & Burling ausgesprochen, die den ukrainischen Schachverband in einem Verfahren vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS) kostenlos vertreten hat. Das berichtet Thread Reader App.
Nielsen schildert, dass die Gegenseite – vertreten durch führende russische und schweizerische Anwaltskanzleien mit erheblichen finanziellen Mitteln – einem erheblichen Ungleichgewicht gegenüberstand. Die anfängliche CAS-Gebühr von 40.000 Schweizer Franken konnte nur durch das Einspringen des ukrainischen Ministeriums für Jugend und Sport beglichen werden. Die rechtliche Unterlegenheit blieb dennoch zunächst bestehen.
Pro-bono-Team aus acht Juristen
Ein achtköpfiges Team von Covington & Burling übernahm die Vertretung ohne Honorar. Nielsen beschreibt die Zusammenarbeit als entscheidend, da die Gegenseite auf juristische Formalitäten setzte, denen der ukrainische Verband allein nicht hätte begegnen können. Die mündliche Verhandlung vor dem CAS – anders als das schriftliche Verfahren innerhalb des Schachverbands FIDE – verglich Nielsen mit einer Weltmeisterschaftspartie: knappes Zeitfenster, präzise Priorisierung, konzentriertes Arbeiten unter Druck.
Nielsen äußerte die Hoffnung, dass die Entscheidung dazu beitrage, den Missbrauch des Schachsports für politische Zwecke in besetzten ukrainischen Gebieten zu verhindern, und als Präzedenzfall für andere Sportarten dienen könne.
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