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Belgischer Schachverband meldet Datenleck – Täter bieten Verbandsdaten zum Verkauf an

Belgischer Schachverband meldet Datenleck – Täter bieten Verbandsdaten zum Verkauf an

Quelle: FRBE-KBSB-KSB – „Datenleck – alle Beteiligten werden um Vorsicht bei verdächtigen Nachrichten gebeten", 28.09.2026, Bernard Malfliet

Der Königliche Belgische Schachbund (KBSB) hat am 26. September ein Datenleck entdeckt, bei dem Unbekannte vertrauliche Verbandsdaten erbeuteten und zum Verkauf anboten. Betroffen sind Mobiltelefonnummern und E-Mail-Adressen von Vereinsvorstandsmitgliedern, Bankkontonummern der Vereine sowie die Namen der Vereinsvorstände. Der Vorstand reagierte noch am selben Tag und schloss die Sicherheitslücke nach eigenen Angaben innerhalb von zwei Stunden, sodass kein weiterer unbefugter Zugriff mehr möglich gewesen sei. Die Identität der Täter blieb bislang unbekannt.

Der KBSB bittet alle Beteiligten um besondere Vorsicht gegenüber verdächtigen E-Mails und Anrufen, um Phishing-Versuche im Zusammenhang mit Finanztransaktionen zu verhindern. Nutzer merkten in der anschließenden Diskussion an, ein Teil der Daten sei ohnehin über Vereinsseiten öffentlich einsehbar. Bernard Malfliet bestätigte zudem, dass eine formelle Meldung bei der belgischen Datenschutzbehörde GBA erfolgt sei; das Verfahren laufe noch. Rechtliche Schritte gegen die Täter seien bislang nicht möglich, da deren Identität unbekannt bleibe.

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