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Anish Giri
Zitat von Conrad Schormann am 23. Juli 2026, 16:17 UhrSchachgroßmeister Giri wechselt zu Basilisk Esports
Quelle: Chess.com – „Giri Signs With Basilisk Esports", veröffentlicht am 23. Juli 2026
Anish Giri, Großmeister und seit über einem Jahrzehnt unter den zehn besten Schachspielern der Welt, hat einen Vertrag mit dem Esports-Team Basilisk Gaming unterzeichnet. Das berichtet Chess.com. Sein erstes Turnier unter dem neuen Banner wird das Saint Louis Rapid & Blitz ab dem 31. Juli sein.
Giri selbst begründete den Wechsel mit der Verbindung zwischen Wissenschaft, Schach und Esports, die Basilisk für ihn zu einem passenden Umfeld mache. Christopher Bothur, Mitgründer und CEO von Basilisk, betonte, Giri bringe eine seltene Kombination aus Wettkampfantrieb und dem Streben nach kontinuierlichem Lernen mit.
Zwei Top-10-Spieler unter einem Dach
Mit Giri stehen nun zwei der weltbesten Schachspieler im Kader von Basilisk. Bereits 2025 hatte Großmeister Vincent Keymer bei dem 2020 von Bothur und Hans Kassier gegründeten Team unterschrieben. Basilisk ist auf strategieorientierte Spiele wie Schach, Starcraft und Evo spezialisiert und unterhält zudem Partnerschaften mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie der Planetary Society und dem Caltech.
Giri wurde 2010 im Alter von 14 Jahren Großmeister und erreichte erstmals im Oktober 2014 eine Top-10-Weltrangliste. Seinen bislang bedeutendsten Einzelerfolg feierte er 2023 mit dem Sieg beim Tata Steel Chess Turnier. Zuvor hatte er seit April 2025 das Team Team Secret vertreten.
Der Trend zur Zusammenarbeit zwischen Schachspielern und Esports-Organisationen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, besonders vor dem Debüt des Schachs beim Esports World Cup 2025.
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Schachgroßmeister Giri wechselt zu Basilisk Esports
Quelle: Chess.com – „Giri Signs With Basilisk Esports", veröffentlicht am 23. Juli 2026
Anish Giri, Großmeister und seit über einem Jahrzehnt unter den zehn besten Schachspielern der Welt, hat einen Vertrag mit dem Esports-Team Basilisk Gaming unterzeichnet. Das berichtet Chess.com. Sein erstes Turnier unter dem neuen Banner wird das Saint Louis Rapid & Blitz ab dem 31. Juli sein.
Giri selbst begründete den Wechsel mit der Verbindung zwischen Wissenschaft, Schach und Esports, die Basilisk für ihn zu einem passenden Umfeld mache. Christopher Bothur, Mitgründer und CEO von Basilisk, betonte, Giri bringe eine seltene Kombination aus Wettkampfantrieb und dem Streben nach kontinuierlichem Lernen mit.
Zwei Top-10-Spieler unter einem Dach
Mit Giri stehen nun zwei der weltbesten Schachspieler im Kader von Basilisk. Bereits 2025 hatte Großmeister Vincent Keymer bei dem 2020 von Bothur und Hans Kassier gegründeten Team unterschrieben. Basilisk ist auf strategieorientierte Spiele wie Schach, Starcraft und Evo spezialisiert und unterhält zudem Partnerschaften mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie der Planetary Society und dem Caltech.
Giri wurde 2010 im Alter von 14 Jahren Großmeister und erreichte erstmals im Oktober 2014 eine Top-10-Weltrangliste. Seinen bislang bedeutendsten Einzelerfolg feierte er 2023 mit dem Sieg beim Tata Steel Chess Turnier. Zuvor hatte er seit April 2025 das Team Team Secret vertreten.
Der Trend zur Zusammenarbeit zwischen Schachspielern und Esports-Organisationen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, besonders vor dem Debüt des Schachs beim Esports World Cup 2025.
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Zitat von Conrad Schormann am 11. September 2026, 7:23 UhrGiri über Carlsen: „Er nimmt sich Raum, ich gebe keinen her"
Quelle: The Indian Express – „'It's a disgrace': How Anish Giri and Magnus Carlsen's playful feud defines modern chess", 10. September 2026, Mayank Chaudhary
Als Magnus Carlsen bei der Global Chess League 2026 gegen Javokhir Sindarov im dritten Zug f6 spielte und die Wahl achselzuckend „einfach ein Zug" nannte, kam die Antwort von Anish Giri sofort: eine Schande sei das. Dass beide in Bengaluru für dasselbe Team antreten, ändert an diesem Ton wenig. Das schreibt Mayank Chaudhary.
Giri erklärt die Reibung mit einem Charakterunterschied. Er selbst sei nicht aggressiv, wolle aber keinen Zentimeter abgeben, während der Norweger sich gern Raum nehme. Wer ihm diesen Raum lasse, werde in seinen Freundeskreis aufgenommen – Giri hat darauf verzichtet.
Freundschaft und Konkurrenz
Dahinter steht für ihn eine allgemeinere Regel: Zwei Spieler, die dauernd gegeneinander antreten, tragen immer eine Spannung mit sich, auch bei bestem Willen. Man suche ständig nach den Schwächen des anderen. Sein gutes Verhältnis zu Vidit Gujrathi führt er nicht zuletzt darauf zurück, dass die beiden selten am Brett aufeinandertreffen. Mehr Partien, vermutet er, hätten die Freundschaft härteren Prüfungen ausgesetzt.
Der Respekt bleibt davon unberührt. Carlsen zählt für Giri zu den größten Spielern überhaupt; die eigene Spitzenkarriere begann mit einem Sieg über ihn in Wijk aan Zee, danach war der Norweger jahrelang Weltranglistenerster und damit ständiges Ziel der Vorbereitung. Dass Spitzenspieler ein kämpferisches Ego entwickeln, hält Giri für unvermeidlich: Wer Konflikte scheue, werde kein Schachprofi. Und auch belastbare Freundschaften, sagt er, könnten kippen.
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Giri über Carlsen: „Er nimmt sich Raum, ich gebe keinen her"
Quelle: The Indian Express – „'It's a disgrace': How Anish Giri and Magnus Carlsen's playful feud defines modern chess", 10. September 2026, Mayank Chaudhary
Als Magnus Carlsen bei der Global Chess League 2026 gegen Javokhir Sindarov im dritten Zug f6 spielte und die Wahl achselzuckend „einfach ein Zug" nannte, kam die Antwort von Anish Giri sofort: eine Schande sei das. Dass beide in Bengaluru für dasselbe Team antreten, ändert an diesem Ton wenig. Das schreibt Mayank Chaudhary.
Giri erklärt die Reibung mit einem Charakterunterschied. Er selbst sei nicht aggressiv, wolle aber keinen Zentimeter abgeben, während der Norweger sich gern Raum nehme. Wer ihm diesen Raum lasse, werde in seinen Freundeskreis aufgenommen – Giri hat darauf verzichtet.
Freundschaft und Konkurrenz
Dahinter steht für ihn eine allgemeinere Regel: Zwei Spieler, die dauernd gegeneinander antreten, tragen immer eine Spannung mit sich, auch bei bestem Willen. Man suche ständig nach den Schwächen des anderen. Sein gutes Verhältnis zu Vidit Gujrathi führt er nicht zuletzt darauf zurück, dass die beiden selten am Brett aufeinandertreffen. Mehr Partien, vermutet er, hätten die Freundschaft härteren Prüfungen ausgesetzt.
Der Respekt bleibt davon unberührt. Carlsen zählt für Giri zu den größten Spielern überhaupt; die eigene Spitzenkarriere begann mit einem Sieg über ihn in Wijk aan Zee, danach war der Norweger jahrelang Weltranglistenerster und damit ständiges Ziel der Vorbereitung. Dass Spitzenspieler ein kämpferisches Ego entwickeln, hält Giri für unvermeidlich: Wer Konflikte scheue, werde kein Schachprofi. Und auch belastbare Freundschaften, sagt er, könnten kippen.
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