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Alireza Firouzja

Firouzja verzichtet auf Teilnahme am World Cup 2025

Quelle: Europe Échecs – „Les Français à la Coupe du Monde d'échecs 2025“, 22. September 2025

Der französische Spitzenspieler Alireza Firouzja wird überraschend nicht bei der Schach-Weltcup 2025 in Goa, Indien (31. Oktober bis 27. November) antreten. Auf der offiziellen Teilnehmerliste des Turniers fehlt sein Name – damit vergibt der Weltranglistenachte die letzte Chance, sich für das Kandidatenturnier 2026 zu qualifizieren. Gründe für seinen Verzicht sind bislang nicht bekannt.

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Frankreich wird stattdessen durch Maxime Vachier-Lagrave (Elo 2738), Étienne Bacrot (2637), Maxime Lagarde (2609) und Paul Velten (2536) vertreten. Vachier-Lagrave, die französische Nummer eins, ist als Weltranglisten-13. gesetzt und gilt als aussichtsreichster Kandidat. Bacrot erhielt seinen Startplatz über die Olympiade 2024, Lagarde und Velten qualifizierten sich beim letzten Europameisterschaftsturnier.

Eine zusätzliche Hoffnung besteht für Marc’Andria Maurizzi: Der französische Landesmeister bestreitet am 30. September und 1. Oktober in Serbien ein Playoff-Match gegen Aleksey Grebnev um einen weiteren Startplatz.

Der World Cup gilt als härtestes Qualifikationsturnier des FIDE-Zyklus. Die beiden Finalisten sowie der Drittplatzierte sichern sich einen Platz im Kandidatenturnier. Bei der letzten Auflage 2023 triumphierte Magnus Carlsen.

Alireza Firouzja verpasst die Kandidaten – und bleibt trotzdem bei sich

Vom Wunderkind über 2800 Elo zum bewussten Außenseiter im Kandidatenrennen: Firouzja setzt weiter auf eigene Prioritäten statt auf den Quali-Zwang

Quelle: The Indian Express – „Alireza Firouzja’s rollercoaster: From being hailed as the next big thing in Chess to missing out on 2026 Candidates“, Mayank Chaudhary (Abo)

Der Beitrag zeichnet den wechselhaften Weg von Alireza Firouzja nach – vom früh gefeierten Wunderkind bis zum Verpassen des Kandidatenturniers 2026. Firouzja, einst jüngster Spieler über 2800 Elo und zeitweise als möglicher Nachfolger von Magnus Carlsen gehandelt, konnte bei seinen zwei Kandidaten-Teilnahmen keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. In den vergangenen Jahren verlor er im klassischen Schach an Dominanz; andere Talente rückten in den Vordergrund, darunter Gukesh Dommaraju, Nodirbek Abdusattorov und Vincent Keymer.

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Für das aktuelle Kandidatenrennen räumt Firouzja selbst ein, nicht alles auf die Qualifikation gesetzt zu haben: Er ließ den World Cup in Goa aus, weil ihm das lange K.-o.-Format nicht liegt, und betrachtete das Grand Swiss eher als Turnier an sich denn als Qualiweg. Dort landete er punktgleich mit Matthias Blübaum und Vincent Keymer, verpasste den Startplatz aber wegen schlechterer Feinwertung; qualifiziert waren Anish Giri und Blübaum. Die letzten beiden Kandidaten-Tickets gingen an R. Praggnanandhaa und Hikaru Nakamura.

Ungeachtet dessen betont Firouzja, dass Titel und Ratings für ihn zweitrangig seien; sein Ziel bleibe, der beste Spieler der Welt zu werden. Positiv blickt er auf neue Formate wie die Total Chess World Championship Tour.

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