Alberto Atoyan
Zitat von Conrad Schormann am 17. August 2025, 9:15 UhrAlberto Atoyan: Vom Neuzugang in Hof zum deutschen Schach-Hoffnungsträger
Quelle: Dirk Müller, Neue Presse (Coburg), 14. August 2025 (für Abonnenten)
Vor einem Jahr zog Alberto Atoyan mit Vater und Schwester von Jerewan nach Hof. Inzwischen ist der 16-Jährige Schüler am Reinhart-Gymnasium, spricht fließend Deutsch – und sorgt am Schachbrett für Aufsehen. In Blitz-, Schnell- und klassischem Schach hat er sich rasch etabliert: Oberfränkischer Meister, Medaillen bei den Bayerischen Meisterschaften, Elfter bei der Deutschen Blitz-Meisterschaft. Online misst er sich regelmäßig mit Weltklassespielern bei chess.coms Titled Tuesday.
Im klassischen Schach qualifizierte sich Atoyan als Deutscher U16-Dritter für die Europameisterschaft im November in Montenegro – sein drittes EM-Turnier nach Starts für Armenien in den Altersklassen U8 und U14. Kürzlich überschritt er die Elo-Marke 2300 und darf sich „FIDE-Meister“ nennen. Sein Ziel: Internationaler Meister, später Großmeister.
Die Wurzeln seiner Stärke liegen in Armenien, wo Schach Schulsport ist und Talente von Großmeistern trainiert werden. In Deutschland muss Förderung über Vereine und Sponsoren laufen. Der PTSV Hof unterstützt Atoyan bei Turnierreisen, stößt aber bei professionellem Training an Grenzen. Vereinsleiter Viktor Schindler hofft auf externe Partner: „Bei der Finanzierung eines kontinuierlichen Trainings stoßen wir an unsere Grenzen.“
Neben Atoyan entwickelt sich in Hof eine lebendige Schachszene mit weiteren Talenten wie Connor Koppe, Spartak Galstyan und starken Nachwuchsspielerinnen wie Mariia Averkova und Elisabeth Reich. Auch die Schule selbst ist stolz: Mit Atoyan am Spitzenbrett wurde das Reinhart-Gymnasium Bayerischer Schulschachmeister.
Der Weg zum Großmeister bleibt steinig, doch Atoyan ist entschlossen: „Ich will natürlich schon, aber ob es klappen wird, ist schwer zu sagen. Die Konkurrenz wird immer stärker und immer jünger.“
Alberto Atoyan: Vom Neuzugang in Hof zum deutschen Schach-Hoffnungsträger
Quelle: Dirk Müller, Neue Presse (Coburg), 14. August 2025 (für Abonnenten)
Vor einem Jahr zog Alberto Atoyan mit Vater und Schwester von Jerewan nach Hof. Inzwischen ist der 16-Jährige Schüler am Reinhart-Gymnasium, spricht fließend Deutsch – und sorgt am Schachbrett für Aufsehen. In Blitz-, Schnell- und klassischem Schach hat er sich rasch etabliert: Oberfränkischer Meister, Medaillen bei den Bayerischen Meisterschaften, Elfter bei der Deutschen Blitz-Meisterschaft. Online misst er sich regelmäßig mit Weltklassespielern bei chess.coms Titled Tuesday.
Im klassischen Schach qualifizierte sich Atoyan als Deutscher U16-Dritter für die Europameisterschaft im November in Montenegro – sein drittes EM-Turnier nach Starts für Armenien in den Altersklassen U8 und U14. Kürzlich überschritt er die Elo-Marke 2300 und darf sich „FIDE-Meister“ nennen. Sein Ziel: Internationaler Meister, später Großmeister.
Die Wurzeln seiner Stärke liegen in Armenien, wo Schach Schulsport ist und Talente von Großmeistern trainiert werden. In Deutschland muss Förderung über Vereine und Sponsoren laufen. Der PTSV Hof unterstützt Atoyan bei Turnierreisen, stößt aber bei professionellem Training an Grenzen. Vereinsleiter Viktor Schindler hofft auf externe Partner: „Bei der Finanzierung eines kontinuierlichen Trainings stoßen wir an unsere Grenzen.“
Neben Atoyan entwickelt sich in Hof eine lebendige Schachszene mit weiteren Talenten wie Connor Koppe, Spartak Galstyan und starken Nachwuchsspielerinnen wie Mariia Averkova und Elisabeth Reich. Auch die Schule selbst ist stolz: Mit Atoyan am Spitzenbrett wurde das Reinhart-Gymnasium Bayerischer Schulschachmeister.
Der Weg zum Großmeister bleibt steinig, doch Atoyan ist entschlossen: „Ich will natürlich schon, aber ob es klappen wird, ist schwer zu sagen. Die Konkurrenz wird immer stärker und immer jünger.“
Zitat von Conrad Schormann am 20. November 2025, 12:15 UhrHofer Talent überzeugt bei der Schach-EM
Quelle: Frankenpost – „Hofer überzeugt bei Schach-EM“, Dirk Müller (für Abonnenten)Der 16-jährige Alberto Atoyan hat bei der Jugend-EM in Budva ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der Spieler des PTSV-SK Hof 1892 belegte in der U16-Klasse Rang 13 von 110 Teilnehmern und war punktgleich mit dem späteren Sechstplatzierten. Vier Siege, vier Remis, nur eine Niederlage – die Top Ten verfehlte er nur über die Feinwertung.
Atoyan, geboren in Armenien und seit rund anderthalb Jahren in Hof, ist am Spitzenbrett des Regionalligisten gesetzt. Dort gewann er zuletzt auch im dritten Mannschaftskampf in Folge und führt sein Team mit Richtung Landesliga-Aufstieg. Schachabteilungsleiter Viktor Schindler nennt ihn „einen überragenden Spieler“ und hofft, dass Hof dieses Ausnahmetalent langfristig halten kann.
Hofer Talent überzeugt bei der Schach-EM
Quelle: Frankenpost – „Hofer überzeugt bei Schach-EM“, Dirk Müller (für Abonnenten)
Der 16-jährige Alberto Atoyan hat bei der Jugend-EM in Budva ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der Spieler des PTSV-SK Hof 1892 belegte in der U16-Klasse Rang 13 von 110 Teilnehmern und war punktgleich mit dem späteren Sechstplatzierten. Vier Siege, vier Remis, nur eine Niederlage – die Top Ten verfehlte er nur über die Feinwertung.
Atoyan, geboren in Armenien und seit rund anderthalb Jahren in Hof, ist am Spitzenbrett des Regionalligisten gesetzt. Dort gewann er zuletzt auch im dritten Mannschaftskampf in Folge und führt sein Team mit Richtung Landesliga-Aufstieg. Schachabteilungsleiter Viktor Schindler nennt ihn „einen überragenden Spieler“ und hofft, dass Hof dieses Ausnahmetalent langfristig halten kann.
