Albert Kapengut
Zitat von Conrad Schormann am 21. März 2026, 12:38 UhrSchachmeister Kapengut erinnert sich an Sowjetzeiten
Quelle: belisrael.info – „Альберт Капенгут. Из воспоминаний (ч.1)", veröffentlicht am 7. Januar 2020
Der weißrussische Schachmeister Albert Kapengut hat begonnen, seine Erinnerungen aus der Sowjetzeit niederzuschreiben. Das berichtet belisrael.info. Im ersten Teil seiner Memoiren schildert er seine Kindheit und Jugend in Minsk, seinen Weg zum Schach sowie die Verhältnisse im weißrussischen Schachleben der 1950er und 1960er Jahre.
Kapengut lernte das Schachspiel als Siebenjähriger von seinem Vater, zunächst mit Schachfiguren aus Kronkorken und Zahnpastatuben. Bald besuchte er Kurse am Minsk Pionierpalast bei Abo Schagalowitsch und später auch beim bekannten Theoretiker Alexei Sokolski, dessen Eröffnung 1.b4 bis heute seinen Namen trägt. Daneben hospitierte Kapengut beim Großmeister Alexei Sujetin.
Schachleben zwischen Ehrgeiz und Rivalitäten
Der Autor beschreibt das Minusker Schachmilieu als geprägt von persönlichen Rivalitäten zwischen Trainern und Funktionären. So schildert er, wie Schagalowitsch die zweite Mannschaft beim Pionierpalast-Turnier anwies, absichtlich hoch zu verlieren, was Kapengut und seine Mitspieler verweigerten. Auch Disziplinarverfahren gegen Spieler und Trainer werden geschildert, ebenso das Machtgefälle zwischen dem erfahrenen Veteranen Gawriil Weressow und jüngeren Schachfunktionären.
Kapengut berichtet zudem von prägenden Begegnungen mit Weltklassespielern wie Michail Botwinnik, Isaak Boleslawski und Paul Keres. Er beschreibt seinen Aufstieg vom Viertklässler zum Kandidaten für die Sowjetische Schachnationalmannschaft und schildert dabei auch das politische Klima der Ära, von Stalins Tod bis zur Kubakrise. Der erste Teil der Memoiren endet mit Vorbereitungen auf die Spartakiade der Völker der UdSSR 1963.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Schachmeister Kapengut erinnert sich an Sowjetzeiten
Quelle: belisrael.info – „Альберт Капенгут. Из воспоминаний (ч.1)", veröffentlicht am 7. Januar 2020
Der weißrussische Schachmeister Albert Kapengut hat begonnen, seine Erinnerungen aus der Sowjetzeit niederzuschreiben. Das berichtet belisrael.info. Im ersten Teil seiner Memoiren schildert er seine Kindheit und Jugend in Minsk, seinen Weg zum Schach sowie die Verhältnisse im weißrussischen Schachleben der 1950er und 1960er Jahre.
Kapengut lernte das Schachspiel als Siebenjähriger von seinem Vater, zunächst mit Schachfiguren aus Kronkorken und Zahnpastatuben. Bald besuchte er Kurse am Minsk Pionierpalast bei Abo Schagalowitsch und später auch beim bekannten Theoretiker Alexei Sokolski, dessen Eröffnung 1.b4 bis heute seinen Namen trägt. Daneben hospitierte Kapengut beim Großmeister Alexei Sujetin.
Schachleben zwischen Ehrgeiz und Rivalitäten
Der Autor beschreibt das Minusker Schachmilieu als geprägt von persönlichen Rivalitäten zwischen Trainern und Funktionären. So schildert er, wie Schagalowitsch die zweite Mannschaft beim Pionierpalast-Turnier anwies, absichtlich hoch zu verlieren, was Kapengut und seine Mitspieler verweigerten. Auch Disziplinarverfahren gegen Spieler und Trainer werden geschildert, ebenso das Machtgefälle zwischen dem erfahrenen Veteranen Gawriil Weressow und jüngeren Schachfunktionären.
Kapengut berichtet zudem von prägenden Begegnungen mit Weltklassespielern wie Michail Botwinnik, Isaak Boleslawski und Paul Keres. Er beschreibt seinen Aufstieg vom Viertklässler zum Kandidaten für die Sowjetische Schachnationalmannschaft und schildert dabei auch das politische Klima der Ära, von Stalins Tod bis zur Kubakrise. Der erste Teil der Memoiren endet mit Vorbereitungen auf die Spartakiade der Völker der UdSSR 1963.
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