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64.place

64.place – die Weltkarte des Schachs und ihr Erfinder
Quelle: Interview auf chess-tigers.de

Hinter der Plattform 64.place steht Gerald Drißner, ein österreichischer Journalist, der aus einem Bergdorf im Klostertal stammt und als Kind durch Zufall zum Schach kam. Was damals als Pausenbeschäftigung begann, wurde für ihn ein „Social Elevator“: Schach brachte ihm Reisen, neue Kontakte und ein Gefühl für die Welt. Heute möchte er dem Spiel etwas zurückgeben.

Sein Projekt kartiert weltweit Orte, die für Schachspieler Bedeutung haben. Nicht nur Vereine oder Cafés, sondern alles, was Schachgeschichte trägt: Parks mit Freiluftbrettern, Grabstätten berühmter Spieler, Museen, Buchläden, Drehorte, historische Hotels. Der Ansatz ist bewusst niedrigschwellig: Jeder kann Orte eintragen, die Plattform übersetzt sie automatisch. Und Orte, die nicht mehr existieren, bleiben als „geschlossen“ sichtbar – ein Archiv des kulturellen Gedächtnisses des Schachs.

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Drißner arbeitet selbst seit Jahren nicht mehr ehrgeizig am Brett, lebt aber mit dem schlechten Gewissen des Chronisten: Wenn er reist, sucht er Schachorte und hält sie fest. Das Projekt speist sich vor allem aus seiner Überzeugung, dass Schach Orte, Menschen und Erinnerungen verbindet, unabhängig von Alter oder Herkunft.

https://64.place/

https://drissner.me/wer-ich-bin/

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