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1950: Als die FIDE den Großmeistertitel einführte

1950 schließlich formalisierte die FIDE die Titel Großmeister (GM), Internationaler Meister (IM) und Frauenmeisterin (WM, später als Internationale Damenmeisterin oder WIM). Anfänglich vergab die FIDE Titel auf der Grundlage von Resolutionen, die von ihrer Generalversammlung und ihrem Qualifikationskomitee verabschiedet wurden. Diese Methode war jedoch nicht unumstritten, da sie zu subjektive Entscheidungen führte. Klare, objektive Kriterien fehlten. Unter den 27 ersten FIDE-Großmeistern war niemand, der das Jahr 1950 nicht erlebte. Lasker, Capablanca oder Aljechin etwa wurden nicht posthum zu Großmeistern ernannt.

Zu viele Großmeister im Schach?

Die ersten FIDE-Großmeister, darunter der Deutsche Friedrich Sämisch: Bernstein, Boleslavsky, Bondarevsky, Botvinnik, Bronstein, Duras, Euwe, Fine, Flohr, Gruenfeld, Keres, Kostic, Kotov, Levenfish, Lilienthal, Maroczy, Mieses, Najdorf, Ragozin, Reshevsky, Saemisch, Smyslov, Stahlberg, Szabo, Tartakower, Vidmar.