Teamwahl statt Mobbing?

Auf der ausufernden Tagesordnung des außerordentlichen DSB-Kongresses an diesem Samstag in Frankfurt steht auch ein „Safe Sport Code“. Das ist ein vom Sportdachverband DOSB erarbeitetes Regelwerk für den Umgang mit allen Formen von Gewalt innerhalb einer Sportorganisation. Ob der DSB für entsprechende Disziplinarverfahren eine Ethikkommission ins Leben ruft, eine(n) Good Governance-Beauftragte(n) wählt oder sich an … Teamwahl statt Mobbing? weiterlesen

Karlsruhe entdecken! (Nicht nur für Schachspieler)

3895 Anmeldungen (Stand Montag 11.30 Uhr) beim Grenke-Freestyle-Schachfestival. Vielleicht kommen auch Sie, ob als Spieler, Zuschauer oder Begleitperson, und können etwas mit diesen zehn Tipps anfangen, was rund um die Schwarzwaldhalle in Karlsruhe noch geboten ist.  Selfiespot   Wissen Sie, wieso Karlsruhe Karlsruhe heißt? Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach war die soziale Kontrolle durch die … Karlsruhe entdecken! (Nicht nur für Schachspieler) weiterlesen

Als Kasparow gegen den HSK verlor

Im Vereinsheim des Hamburger Schachklubs hängt dieses Foto, aufgenommen am 23. Dezember 1985, einem der stolzesten Tage der bald zweihundertjährigen Vereinsgeschichte. Schauplatz ist das Interconti Hotel an der Außenalster, damals eines der besten Häuser der Hansestadt, 2013 wegen Konkurs geschlossen und bald darauf abgerissen. Garri Kasparow steht am Brett von Matthias Wahls. Der damals 17-Jährige … Als Kasparow gegen den HSK verlor weiterlesen

Anni Laakmann (1937-2025)

Frauen sollten auf dem Klo spielen, hat Anni Laakmann einmal von Robert Hübner zu hören bekommen. Gemeint war, weil sie so schwach seien. Während der Schacholympiade 1978 in Buenos Aires revidierte der Großmeister sein Urteil. Zumindest was das deutsche Frauenteam betrifft. Damals spielte Laakmann am ersten Brett. Barbara Hund und Gisela Fischdick waren wahrscheinlich schon … Anni Laakmann (1937-2025) weiterlesen

„Afghanistan darf nicht von der Schach-Landkarte verschwinden“

Die meisten Teilnehmer suchten beim Schachfestival München nach interessanten Gegnern. Für Ahmad Safy Kanz zählte, dass er überhaupt spielen durfte. In seiner Heimat ist Schach verboten. Stefan Löffler sprach mit dem 28-jährigen Afghanen.  Ahmad Safy Kanz in seiner afghanischen Heimat, als öffentliches Schachspielen dort noch erlaubt war. | Foto: privat via Facebook Im Mai ging … „Afghanistan darf nicht von der Schach-Landkarte verschwinden“ weiterlesen

Stöttners schneller Schuss

Als Moritz Stöttner vorvergangenen Montagnachmittag an die Uni kam, ahnte er nicht, dass er am nächsten Morgen am Schachbrett sitzen würde. Freitagnachmittag um die gleiche Zeit, kaum vier Tage später, hatte er seine erste Norm für den Internationalen Meister im Kasten. So schnell kann es gehen.  Moritz Stöttner am Brett beim Münchner Schachfestival. | Foto: … Stöttners schneller Schuss weiterlesen

Großmeisternorm für Königsindisch-Ritter Ashot Parvanyan

Nach drei Remis am Anfang hatte Ashot Parvanyan wenig Hoffnung, dass er beim GM-Turnier des Münchner Schachfestivals eine Norm holen würde. Dann gewann er mit Schwarz eine Glanzpartie gegen den Elostärksten seiner Gruppe. Von da an lief für den 24-jährigen Norderstedter alles wie am Schnürchen. Wenn der große, gebürtige Armenier mit der sanften Stimme von … Großmeisternorm für Königsindisch-Ritter Ashot Parvanyan weiterlesen

„Schluss mit dem Rumtingeln“: Wie der Schachprofi Gernot Gauglitz Unternehmer wurde

In den Tagen nach dem Mauerfall ließ Gernot Gauglitz ein Turnier in Ungarn sausen und fuhr mit dem Lada aus Leipzig nach Bad Wildbad. Binnen weniger Wochen erspielte er sich bei drei Open in Süddeutschland das Startkapital, um Unternehmer zu werden. Seine 1999 gegründete Energieparkfirma UKA feierte im November ihr 25-jähriges Bestehen. Für den Schachkalender 2025 erinnert … „Schluss mit dem Rumtingeln“: Wie der Schachprofi Gernot Gauglitz Unternehmer wurde weiterlesen

Heute vor 30 Jahren: als Ossi Weiner es mit Garri Kasparow zu tun bekam

Heute gilt der Sieg von Deep Blue über Garri Kasparow im Mai 1997 als Zäsur; die erste (und letzte) Niederlage des Schachweltmeisters gegen eine Maschine unter Turnierbedingungen. Für die breite Öffentlichkeit markiert das Match den Zeitpunkt, ab dem die Maschinen besser Schach spielten als die Menschen. Tatsächlich ist es Teil einer Entwicklung, die Jahre anhielt … Heute vor 30 Jahren: als Ossi Weiner es mit Garri Kasparow zu tun bekam weiterlesen

…und das Schach in anderen Ländern? Blick über den Tellerrand

Wie kriegen wir die neuen Schachspieler ans Brett und in die Vereine? "Schaak-Off" heißt die Antwort des niederländischen Schachverbands. Mehr als 70 der 400 Vereine haben ihre Spielräume für Schaak-Off geöffnet, ein landesweites offenes Schachturnier, mit dem der Königlich-Niederländische Schachbund durch Queens Gambit, Chess.com und Lichess angefixte Nichtvereinsspieler einfangen will. Der Plan dürfte aufgehen. Mehr … …und das Schach in anderen Ländern? Blick über den Tellerrand weiterlesen