„Die Besten, die wir haben“: U12-Mädchen Yuefan Chen und Tiffany Tu holen EM-Gold. Peglau-Schwestern schaffen Bronze in der U18
Deutschland hat bei der Europameisterschaft in Pardubice den ersten Titelgewinn bei einer Junioren-EM seit 2019 gefeiert: Yuefan Chen und Tiffany Tu sicherten sich in der U12 der Mädchen Gold für das deutsche Team 1. In der siebten und letzten Runde setzte sich die Mannschaft gegen das Team Germany 3 mit 1,5:0,5 durch, während zeitgleich Favorit Polen gegen die Türkei verlor – für Deutschland reichten am Ende elf Mannschaftspunkte aus sieben Matches, einen Punkt vor den Ukrainerinnen.
DSB-Mädchentrainerin Tatjana Melamed sprach laut einem Bericht des Schachbunds von einem „Hammer“. Melamed sieht den Erfolg als erste Frucht der intensiven U12-Mädchenförderung, die bei DSB-Frauenreferentin Nadja Jussupow und Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler hohe Priorität genießt.

Vökler zeigte sich wenig überrascht: Chen und Tu seien „die besten in dieser Altersklasse, die wir haben“. Chen war eigens aus Peking angereist und nimmt trotz Zeitverschiebung regelmäßig an Extra-Trainingseinheiten teil, Tu wird von NRW-Auswahltrainerin Carmen Voicu-Jagodzinsky betreut.
Bronze für die Peglau-Schwestern bei der U18
Das Schwestern-Team Dora und Charis Peglau erfüllte die Erwartungen: In der U18 der Mädchen holten sie trotz einer Niederlage in der letzten Runde gegen Tschechien dank besserer Wertung Bronze, vor Rumänien und hinter der Ukraine sowie Tschechien. Die Zwillinge waren direkt vom Schachgipfel in Dresden nach Pardubice weitergereist.
Weitere deutsche Teams
Team Germany 2 in der U12 der Mädchen mit Olivia Lukas und Sarah Ito belegte Rang 12, Germany 3 mit Alicia Kovalskyy und Yueyi Chen in der U18 der Mädchen kam ebenfalls auf Rang 12, das Team Tamila und Michelle Trunz landete auf Rang 15. Bei den Jungen erreichte die U18-Mannschaft mit Mykola Korchynskyi, Johannes von Mettenheim, Leon Philipp Klaska, Philipp Mester und Gregoire Nunez unter Trainer Alexander Krastev Rang 12. Die U12-Jungen mit Konstantin Müller, Peter Steinbrenner, Toshiya Aguike und Daniil Gusev unter Trainer Sergey Galdunts belegten Platz sieben.

Melamed kritisierte die Rahmenbedingungen des Turniers: Die Unterkunft habe sich drei Kilometer vom Spielort entfernt befunden, teilweise mit Schimmel in den Zimmern. Vökler zog dennoch ein positives Gesamtfazit: „Es war insgesamt eine sehr erfolgreiche EM-Mission.“
Nachtrag: Das Foto der deutschen Delegation ist ausgetauscht. Offenbar hatte der DSB am Sonntag ein manipuliertes Bild veröffentlicht (mit künstlich geöffneten statt geschlossenen Augen), das wenig später diese Seite übernommen hat. Wenig später hat er es gegen das Original getauscht. Jetzt ist es auch hier zu sehen.



Sehr geehrter Herr Schormann,
die Bildauswahl „Die deutsche Delegation in Pardubice“ für diesen Artikel ist eine absolute Unverschämtheit! Es handelt sich offensichtlich um KI-Dreck, den Sie Ihren Lesern hier – warum auch immer – versuchen, unterzujubeln.

Das Bild aus dem Artikel des DSB https://www.schachbund.de/news/wir-sind-europameister-3.html im Original:
Möglicherweise ist der gesamte Artikel entstanden, indem einfach ein KI-Modell mit dem Originalartikel gefüttert worden und das Ergebnis anscheinend ohne Überprüfung online gestellt worden ist.
So bietet Ihre Seite leider überhaupt keinen Mehrwert.