Carsten Schmidt, von 2010 bis 2020 Präsident des Landesverbands Berlin, wird neuer DSB-Geschäftsführer. Das hat der DSB jetzt mitgeteilt. Schmidt ist Nachfolger von Geschäftsführerin Anja Gering, der das amtierende Präsidium die außerordentliche Kündigung ausgesprochen hat. Gründe für diese Kündigung sind bislang nicht bekannt geworden.

Schmidt hatte jetzt fünf Jahre Zeit, über sein Wirken als Sprecher des mittlerweile aufgelösten Arbeitskreises der Landesverbände nachzudenken. Nach dem Ende dieser Tätigkeit 2020 ist Schmidt beim DSB-Kongress 2021 gleich zweimal mit dem Versuch gescheitert, DSB-Vizepräsident zu werden, erst bei der Wahl zum Vizepräsident Finanzen, dann bei der Wahl zum Vizepräsidenten Verbandsentwicklung.
Unbestritten sind Schmidts Verdienste auf Landesebene. Bald 30 Jahre lang war er in verschiedenen Funktionen tätig. Sein Wirken hat der Berliner Verband 2022 mit einer Ehrenpräsidentschaft gewürdigt. Nun will Schmidt dem Schach „zurückgeben“ – im Hauptamt als DSB-Geschäftsführer.
Nach Angaben des DSB hat Schmidt „langjährige Erfahrung in der Geschäftsführung und Finanzsteuerung mittelständischer Unternehmen“. Nachdem der DSB vor einigen Jahren einen Geschäftsführer eingestellt hatte, dessen Vita bis heute weitgehend unbekannt ist, spezifiziert er nun nicht näher, worin die langjährige betriebswirtschaftliche Erfahrung des neuen Geschäftsführers besteht.
Schmidts Arbeit beginnt am 1. Februar.
https://www.berlinerschachverband.de/entry/carsten-schmidt-feiert-heute-seinen-50-geburtstag.html
gibt Auskunft was er vorher gemacht hat.
Meinen Glückwunsch, lieber Carsten! Du nimmst eine sehr wichtige Stelle im Deutschen Schach ein, alles Gute für diese Aufgabe!