Das goldene Trio

Ende gut, alles gut: Mit vier Einzel-Goldmedaillen kehren die deutschen Kaderspieler und -spielerinnen von den Europameisterschaften der Jugend heim. Tykhon Cherniaiev geann den Schnellschach- und den Blitztitel in der U12. Luisa Bashylina gewann den Rapid-Titel in der U16w, Ruben Gideon Köllner den in der U18

Der Wettbewerb hatte arg verkorkst begonnen, ein “ernüchterndem Auftakt“, wie der Schachbund feststellte. Keiner der deutschen Mannschaften gelang eine Platz auf dem Treppchen. Nur Frederik Svane als bester Spieler des Wettbewerbs sowie Tykhon Cherniaiev spielten über Erwartung.

Svane setzte seinen Lauf nicht fort, er nahm an den Einzelwettbewerben nicht Teil. Aber Cherniaiev wurde beim Rapid in der U12 seiner klaren Favoritenrolle gerecht, ebenso Bashylina in der U16w. Köllner musste sich in der U18 starker Konkurrenz erwehren, aber auch ihm gelang dank besserer Wertung letztlich der Turniersieg.

Werbung

Eine Weißlektion von Luisa Bashylina: Das Damengambit und Nimzo-Indisch besiegen.

Die vierte Goldmedaille errang tags darauf Tykhon Cherniaiev beim Blitz – und feierte den Erfolg auf Twitter. Von allen 36 Partien in Thessaoloniki, den klassischen beim Mannschaftswettbewerb sowie beim Rapid und Blitz hat er keine verloren.

Luisa Bashylina schnitt kaum schlechter ab. Nach dem Titel beim Rapid holte sie beim Blitz die Silbermedaille:

https://twitter.com/luisabashylina/status/1550540328070852608

(Titelfoto via Schachbund, Fotos: Bernd Vökler)

3 4 votes
Article Rating
Werbung

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

1 Kommentar
Most Voted
Newest Oldest
Inline Feedbacks
View all comments
Kommentator
Kommentator
4 Monate zuvor

Ich wundere mich etwas, wieso bei der Mannschaftsmeisterschaft das Kriterium “über/unter Erwartung gespielt” hervorgehoben wird und bei den Einzelturniere das Kriterium “Medaille”.
Tatsache ist, dass die U12-Mannschaft drei Brettmedaillen gewonnen hat (Hussain Besou Silber an Brett 1, Levi Malinowsky an 2 und Christian Glöckler an 4 jeweils Bronze – Levi hat dabei übrigens sehr wohl über Erwartung gespielt), Tatsache ist auch, dass “das goldenen Trio” bei den Schnellschachtitel durchweg im Elo-Minus war.