Chessle: wie Wordle, aber für Schacheröffnungen

Wordle zu entgehen, ist in den Sozialen Medien unmöglich. Ob Twitter, Instagram, Facebook, alle Kanäle sind voll mit Bildern aus bunten Quadraten: den Ergebnissen des Worträtsels, das jede:r Spieler:in nur einmal am Tag versuchen kann, was erheblich zum Hype beigetragen hat. Wordle wird nicht langweilig, vielmehr fiebern die Spieler ihrem Versuch am nächsten Tag entgegen. Das tägliche Wordle-Ergebnis zu posten, ist zum Ritual geworden.

„Wo ist die Schachvariante für Wordle“, fragte* sich der kanadische Entwickler Jack Li. Er fand keine – und programmierte sie kurzerhand selbst.

Chessle war geboren, Wordle für Schacheröffnungen. Wie beim regulären Spiel sind die Regeln einfach: Gib eine Sequenz aus Eröffnungszügen ein. Die gesuchten Züge an der richtigen Stelle werden grün markiert, die gesuchten an der falschen Stelle gelb. Anhand dieser Markierungen kannst du es ein weiteres Mal versuchen – bis zu sechs Mal.

Anders als der Schreiber dieser Zeilen (fünf Versuche) hat Carlsen-Coach Peter Heine Nielsen heute für den Expertenmodus nur zwei Versuche benötigt (hatte allerdings vorher einen Tipp bekommen, wie er einräumte):

Chessle bietet zwei Modi an, den Normalmodus (3 Züge pro Seite) oder den Expertenmodus (5 Züge pro Seite). Jeden Morgen um 9 Uhr geht ein neues Puzzle online.

Viel Spaß!

Achtung, Spoiler: Die Lösung des Experten-Chessle vom 18. Februar ist in diesem Video zu sehen.
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1 Kommentar
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kumagoro
4 Jahre vor

HILFE! Ich bin jetzt schon süchtig, Der Expert Modus ist nicht so einfach, welbst wenn man die Eröffnung kennt braucht man etwas Glück.