Freundschaft im Südwesten

Baden und Schwaben, das ist wie Schalke und Dortmund, England und Schottland, Feuer und Wasser, Arminia Bielefeld und Preußen Münster. Wer als eingewanderter Badener mit ostwestfälischem Migrationshintergrund dachte, das Verhältnis von Baden zu Württemberg ähnele dem vom Rheinland zu Westfalen, der merkt bald, dass die historisch gewachsene Rivalität im Süden viel ausgepräger ist, teilweise gar an Feindschaft grenzt.

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Beim Schach sollen Baden und Württemberg jetzt nicht eins werden, so weit sind wir noch nicht, aber es soll eine Freundschaft wachsen, ein Strang gefunden werden, an dem sich zusammen ziehen lässt. Das haben jetzt beide Präsidien beschlossen. Die Bedeutung ihres Beschlusses werten sie einmütig als „Meilenstein“.

Carsten Karthaus (Württemberg, v.l.) und Uwe Pfenning (Baden) sind schon Freunde, jetzt soll das schachliche Fußvolk nachziehen. Ob Peter Eberl (Bayern) plant, ein ähnliches Programm für fränkische und bayerische Schachspieler aufzulegen, ist nicht bekannt. | Foto via Schachverband Württemberg

Die Basis soll richten, was oben angestoßen worden ist. 10.000 Euro, verteilt über fünf Jahre, stehen ab 2022 bereit, um ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu wecken und zu stärken, Kontakte zu pflegen. Schachvereine in Baden wie in Württemberg sind aufgerufen, öffentlichkeitswirksame Projekte anzustoßen, die der baden-württembergischen Freundschaft dienen.

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[…] Freundschaft im Südwesten2021 haben Badens und Württembergs Schachverband beschlossen, dass sie jetzt Freunde sind, der erste Schritt zur von beiden Präsidien angestrebten Fusion. […]