Die Aussicht vom Schachgipfel: dunkle Wolken und eitel Sonnenschein

Die großen Meister, Amateure, Hobbyspieler und Funktionäre unter einem Dach. Die einen ermitteln im Wettkampf ihre Besten, die anderen planen beim Kongress die Zukunft des deutschen Schachs. Drumherum zeigt ein Rahmenprogramm unser Spiel von seiner einladendsten Seite. Ein Fest für alle Beteiligten, ein zentrales Treffen der Schachfamilie. Tausende Hotel-Übernachtungen, tausende Besucher, dazu die mediale Resonanz: Jahr für Jahr lechzen Kommunen danach, die Ausschreibung um dieses Prunkstück zu gewinnen, es unterstützen und ausrichten zu dürfen. Sponsoren stehen Schlange, um sich im Rahmen dieses Fests zu präsentieren.

So ist der Schachgipfel gedacht, so könnte er funktionieren. Aber seit der Premiere 2019 ist, pandemiebedingt in erster Linie, Sand ins Getriebe geraten. Und jetzt hat auch noch die Stadt Magdeburg die finanzielle Unterstützung eingestellt, ebenfalls eine Folge der Pandemie.

Zur Premiere an der Elbe 2019 fuhr die Stadt zur Gipfel-Pressekonferenz personell das große Gedeck auf: Ullrich Krause fand sich umrahmt von Matthias Puhle, Sport-Beigeordneter der 235.000-Einwohner-Stadt, dem städtischen Pressesprecher Michael Reif und Sandra Stieger von der Magdeburg Marketing, die wenig später zur Wirtschafts- und Tourismus-Chefin der Ottostadt aufstieg. Allein die Anwesenheit dieses Trios zeigte, was der Kommune am Gipfel lag. Ein dem Vernehmen nach signifikanter fünfstelliger Betrag als Gipfel-Unterstützung zeigte es auch.

Große Pläne für den Gipfel: (von links) Matthias Puhle, Michael Reif, Ullrich Krause und Sandra Stieger vor der Magdeburger Gipfel-Premiere. | Foto: Arne Jachmann/Schachbund

Und es hätte ja so weitergehen können. Wer die Ankündigung zum Gipfel 2020 im Maritim-Hotel liest, bekommt eine Ahnung, in welchem Maße das zentrale deutsche Schachfest wachsen sollte. Statt 500 wären es ein Jahr später schon 2000 Gäste plus Begleiter gewesen, die Seniorenmeisterschaft integriert, die Amateurmeisterschaft, die Vereinskonferenz, Rahmenprogramm in der Stadt und so weiter, alles offen, barrierefrei, beliebig begehbar für Zuschauer und Neugierige. „Der Meisterschaftsgipfel findet statt mit großzügiger Unterstützung der Stadt Magdeburg“ hieß es ein weiteres Mal.

Eitel Sonnenschein. Das war am 15. Februar 2020.

Dann kam Corona, und über dem Gipfel zogen dunkle Wolken auf.

Ein Festival, wie es geplant war, ließ sich nicht veranstalten. Der Schachgipfel 2020 wurde verschoben und in deutlich kleinerer Form ausgerichtet, und das unter dem Regiment eines Hygienekonzepts, das die erwünschte barrierefreie Offenheit für Teilnehmer und Besucher unmöglich machte.

Ein Geschäft war es allem Anschein nach immer noch. Wer sich durch in der Kongressbroschüre verstreute Haushaltskonten wühlt, um herauszufinden, was der Gipfel 2020 gekostet bzw. eingebracht hat, der sieht am Ende eine schwarze Zahl unterm Strich: Zu gut 103.000 Euro Einnahmen kommen Zuschüsse von knapp 34.000 Euro. Diesen 137.000 Euro stehen Kosten von gut 122.000 Euro gegenüber. Bleiben 15.000 Euro Gewinn – wenn im Zahlenwerk nicht weitere Kosten versteckt sind, deren Gipfel-Kontext dem Betrachter verborgen bleibt.

Kurzfristig als Gipfel-Hauptsponsor 2021 eingesprungen: Gernot Gauglitz (l.) repräsentiert mit seiner UKA, was auf dieser Seite gelegentlich die “UKA-ChessBase-Niggemann-Falle” genannt wird. Das organisierte Schach hat seit 1877 nie Hilfe zur Selbsthilfe bekommen, es musste nie lernen, sich attraktiv zu machen und potenzielle Sponsoren zu umwerben. Im Zweifel standen stets Mäzene bereit, um Geld im Schach zu versenken, sobald das Schach Geld brauchte. Das war vor zehn Jahren so, als mit Gauglitz’ fünfstelliger Hilfe ein Spitzenmann für eine Nationalmannschaft ohne Werbewert gekauft wurde, und das war jetzt so, als dem Gipfel in Magdeburg die städtische Unterstützung wegbrach. Der Unterschied zwischen damals und heute: Unser Schachbund ist mit seiner Leuchtturmveranstaltung auf dem besten Weg, etwas Attraktives zu erschaffen, Werbewert zu generieren, sich aus eigener Kraft aus der Falle zu befreien. Ob Gauglitz das registriert hat? Ob ihn wegen unterlassener Hilfe zur Selbsthilfe das schlechte Gewissen plagt? Ob er sich freut, demnächst etwas für sein Geld zu bekommen, und jetzt erst richtig einsteigt? Wir hätten ihn das gerne gefragt, leider blieb die Anfrage bei UKA unbeantwortet (siehe unten). | Foto: Deutscher Schachbund

Von einer schwarzen Zahl unterm Strich kann Magdeburgs Kämmerer nur träumen. Im Haushalt der Stadt klafft, auch das in erster Linie pandemiebedingt, ein zweistelliges Millionen-Loch. Die Situation vor dem Gipfel 2021 sei deshalb eine völlig andere gewesen als in den Jahren zuvor, sagt Michael Reif auf Anfrage dieser Seite. Freiwillige Leistungen der Stadt, um den Schachgipfel oder ähnliche Veranstaltungen zu unterstützen, seien angesichts der Haushaltslage nicht möglich, ja, sie wären nicht einmal rechtlich zulässig, erklärt der städtische Pressesprecher.

Diese Gemengelage wird sich voraussichtlich nicht so bald ändern. „Es ist klar, dass uns diese Situation noch über Jahre beschäftigt“, hat Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper schon in einem Interview zur Haushaltsplanung am 15. Dezember 2020 gesagt.

Dass im Sommer 2021 aus Magdeburg keine Leistungen für den Gipfel zu erwarten waren, muss trotzdem überraschend gekommen sein. Das lässt sich aus einer Mitteilung der Firma UKA schließen. Am 23. Juli 2021, dem ersten Tag des Schachgipfels 2021, teilte das Unternehmen mit: „Kurzfristig“ sei UKA als Hauptsponsor des Gipfels eingesprungen, da Magdeburg „in diesem Jahr nur eingeschränkt“ unterstütze.

Teilnehmer des Gipfels berichten übereinstimmend, UKA habe mit 40.000 Euro ausgeholfen – aber das sei nicht genug gewesen, um den Gipfel 2021 aus tiefroten Zahlen zu hieven. Das wiederum weist der DSB auf Anfrage dieser Seite zurück. Von einem Loch in der Gipfelkasse könne keine Rede sein.

Die einst unsichtbaren Spieler haben jetzt Gesichter, die Kuh DWZ wird endlich gemolken: Folge eines Kraftakts, mit dem der DSB sich binnen zwei Jahren vorzeigbar gemacht hat. | Screenshot via schachbund.de

Allemal haben die Bemühungen um den Gipfel als Leuchtturmprojekt dazu beigetragen, dass die seit 1877 zwischen unsichtbar und ungelenk changierende Außendarstellung des Schachbunds mit seinen Veranstaltungen binnen zweier Jahre vorzeigbar geworden ist: ein Kraftakt, auch ein Paradigmenwechsel.

Als Folge kann der DSB Sponsoren jetzt erste Gegenleistungen erbringen. Die DSB-Website sieht ordentlich aus, die DWZ-Liste wird gesponsert, es gibt Live-Übertragungen mit Sponsoren-Logo, aktuelle Berichterstattung auf mehreren Kanälen. Unsere besten Spieler:innen haben jetzt Gesichter, ein erster Schritt, um ihnen auch im Sinne des Verbands beim Aufbau der eigenen Marke zu helfen.  

Master Luis

Interessant wäre zu wissen, auch im Hinblick auf 2022, ob und wie UKA-Chef Gernot Gauglitz das bewertet, ob er tatsächlich erstmals Sichtbarkeit und Imagetransfer für sein Engagement eingefordert hat, oder ob er weiterhin als Mäzen operiert, der Geld im Schach versenkt, sobald das Schach Geld braucht. Leider blieb die Anfrage dieser Seite bei UKA …

… unbeantwortet.   

Ein Sponsor des nationalen Spitzenturniers würde Aufmerksamkeit für sein Engagement erwarten. Gewiss hätte so jemand eine starke Meinung zur Kuriosität, dass der Schachsport seit Jahren gezielt seine Deutsche Meisterschaft entwertet. Aus dem Verdienst von Ullrich Krause und Marcus Fenner, erstmals die besten deutschen Spieler für einen nationalen Elitewettstreit zu verpflichten und drumherum den Gipfel zu bauen, erwuchs das schwer vermittelbare Konstrukt, auf die bestehende Deutsche Meisterschaft ein Masters aufzusetzen. Wer da mitspielt und was ein Sieg beim Masters bedeutet, muss jedem, den es interessieren könnte, erst einmal dargelegt werden.

Ein „Deutscher Meister“ erklärt sich von selbst, ein „Masters-Gewinner“ nicht. Wozu das führt, kann Stefan Löffler berichten, der die Schachsparte der Deutschen Presseagentur betreut, das mit weitem Abstand größte Tor des deutschen Schachs zur allgemeinen Öffentlichkeit (dessen Potenzial das Schach noch nie gezielt genutzt, aber schon zu spüren bekommen hat).

2022: Ort offen, Hauptsponsor auch

Als Luis Engel jetzt beim Schachgipfel ebenso souverän wie überraschend das Masters gewann, eine tolle Geschichte eigentlich, stand Löffler vor der Frage, wie er eine knackige Meldung zu einem Turniersieg schreibt, dessen Wert sich nicht von selbst erklärt. Im Nachhinein steht er vor dem Resultat, dass wenige Redaktionen die dpa-Ticker-Meldung zu Master Luis verbreiteten. „18-Jähriger wird Deutscher Meister“ wäre mutmaßlich viel besser gelaufen.

Immerhin: n-tv hat die Tickermeldung nach Luis Engels Masters-Gewinn übernommen, auch wenn der allgemein interessierte Leser damit nicht allzu viel wird anfangen können. Ansonsten war die Presseresonanz sehr bescheiden.

Ullrich Krause hat einst gegenüber dieser Seite durchblicken lassen, dass die erforderliche Änderung der Turnierordnung, um aus dem Masters die Meisterschaft zu machen, ansteht, wenn das nationale Eliteturnier etabliert ist. Etabliert sollte es jetzt sein. Und in sechs Wochen findet in Magdeburg der erste Kongress seiner Präsidentschaft statt, bei dem über Schach gesprochen werden soll. Tatsächlich steht „Meisterschaftsgipfel“ auf der Tagesordnung.

Aber ob Krause dieses dicke Brett bohren will? Er müsste mit erheblicher Schwerfälligkeit, ja, mit Widerstand der Delegierten rechnen. Wer sich unter Landesfunktionären umhört, stellt fest, dass selbst deren für Schachverhältnisse progressiv-offene Vertreter:innen bei diesem Thema arg zurückhaltend werden oder Nebelkerzen werfen. Die Länder wollen ja weiterhin ihre Amateure zur „Deutschen Meisterschaft“ schicken. Dass dieses Privileg das neue Prunkstück des Bundesschachs beschädigt, ist nicht zentraler Gegenstand ihrer Erwägungen.

Sicher erscheint, dass es mit dem Gipfel und dessen obersten Turnieren weitergeht. Aber wo, unterstützt von wem? Der DSB bestätigt auf Anfrage dieser Seite, dass für kommende Auflagen des Gipfels weder der Hauptsponsor UKA noch die Ausrichterstadt Magdeburg gesetzt sind. Am Rande des jetzigen Gipfels habe die DSB-Führungsriege sogar von “mehreren Angeboten” für das kommende Jahr gesprochen, berichten Teilnehmer, die dabeigewesen sind.

Ins Bild eines möglichen Ortswechsels passt die veränderte Tonalität der Berichterstattung lokaler Medien. Die „Volksstimme“ sieht Magdeburg zwar noch als „heimliche Schachhauptstadt“, stellt aber fest, dass die neue Begeisterung ums alte Spiel sich zumindest an der Elbe noch nicht in steigenden Mitgliederzahlen der heimischen Schachvereine niederschlägt.

Wie der Fall Jordan den Gipfel stört

Wichtigster Faktor, um den Schachgipfel zu einem für Kommunen attraktiven Produkt zu machen, sind die Senioren, deren Teilnahme allein (oft mit Begleitperson) um die 4.000 Übernachtungen repräsentiert. Aber die Senioren repräsentieren auch den ersten der kompromisslos durcheskalierten Konflikte aus der Zeit des Krause-/Fenner-Duumvirats: das auf dem Rechtsweg unverändert schwebende Verfahren gegen den Turnierveranstalter Dirk Jordan, das nicht hätte sein müssen, wäre die eine Seite aufrichtig gewesen oder die andere weniger naiv.

Dirk Jordan. | Foto: DSB

Der Dresdner hatte neben der Deutschen Amateurmeisterschaft auch Seniorenmeisterschaften ausgerichtet, letztere stets zur Zufriedenheit der meisten Teilnehmer. Finanziert hat er seine Arbeit und die der Mitstreiter unter anderem über Deals mit den Hotels, im Prinzip nichts Ungewöhnliches. Nur hatte Jordan jahrelang versäumt, beim Ausrichten von DSB-Veranstaltungen dem DSB mitzuteilen, dass er sich per Absprache mit dem Hotel ein Stück vom Kuchen abschneidet. Beim DSB wurde derweil offenbar jahrelang angenommen, dieser Organisator arbeite ehrenamtlich.  

Auf Ullrich Krauses Habenseite steht, dass in der Zeit seiner Präsidentschaft Jordans Schaffen erstmals hinterfragt, der stillschweigende Geldfluss am DSB vorbei offengelegt und gestoppt wurde. Aber nun prozessieren sie seit mittlerweile drei Jahren gegeneinander, ohne dass ein Ergebnis abzusehen wäre. Und je länger es dauert, desto substanzieller erscheint die Argumentation derjenigen, die vor drei Jahren gedrängt haben, die Sache per Vergleich möglichst schnell aus der Welt zu schaffen.

Jetzt behindert der Jordan-Komplex die Entwicklung des Schachgipfels. Objektiv betrachtet, müsste der DSB seinen kaufkräftigen Senioren mit ihren 4.000 Übernachtungen Jahr für Jahr einen roten Teppich ausrollen. Tatsächlich ist das Verhältnis angespannt, eine Folge der aus dem Fall Jordan entstandenen persönlichen Animositäten zwischen den Verantwortlichen auf beiden Seiten.

Tendenz Radebeul

Speziell DSB-Geschäftsführer Marcus Fenner und der einstige Senioren-Referent Gerhard Meiwald werden so bald keine Freunde mehr, nicht nur eine Folge des Falls Jordan. Der einstige Gewerkschafter Meiwald beklagt bis heute die Umstände, unter denen bald nach Fenners Amtsamtritt eine Mitarbeiterin der DSB-Geschäftsstelle ihren Job verlor. Auch deswegen hat Meiwald das Krause-Präsidium 2018/19 mehrfach zum Rücktritt aufgefordert.

Als Gruppe von Schachspielern repräsentieren die Senioren die Besonderheit, dass sie langfristig planen. „Aus Senioren-Perspektive müsste der Termin für den Gipfel 2022 schon feststehen“, sagt Meiwald, der das Referenten-Amt an Wolfgang Block abgegeben hat, aber unverändert die Senioren-Veranstaltungen mitorganisiert.

Die Gipfel-Idee eines großen, zentralen Treffens aller Schachspieler findet Meiwald charmant, aber zuletzt in Magdeburg habe ihm die Offenheit für teilnehmende Senioren gefehlt, speziell die Möglichkeit, bei Masters und Meisterschaft den Besten unseres Sports über die Schulter zu schauen. Das, gepaart mit der Planungsunsicherheit, führe dazu, dass für 2022 seitens der Senioren die Zeichen eher auf Gipfel-Abschied stehen.

Beschlossen ist das noch nicht, aber auf Anfrage dieser Seite lässt Maiwald durchklingen, dass die Tendenz eher zurück nach Radebeul geht. Das dortige Radisson-Blu-Hotel war 2019 Schauplatz der Deutschen Seniorenmeisterschaften, bevor zuletzt die Integration in den Gipfel gelang. Organisator in Radebeul wäre der beim DSB zwiespältig gesehene Dresdner Verein „Schachfestival“. Dessen Vorsitzender bis Anfang 2019: Dirk Jordan.  

Der Gipfel als Gesamtpaket

Wie heikel das Senioren-Gipfel-Thema ist, zeigte sich, als jetzt bei ChessBase ein ungewöhnlich meinungsfreudiger Beitrag über die Seniorenmeisterschaften online ging, in dem von „Zuschauerunfreundlichkeit“ die Rede war und von den Senioren als „Melkkuh des DSB“. Während in Sachen „Melkkuh“ sogleich öffentlich im Schachfeld-Forum Start- und Preisgeld gegeneinander aufgerechnet wurden, ergab sich hinter den Kulissen zur Zuschauerunfreundlichkeit (die sich unter dem Regiment eines Hygienekonzepts schwerlich vermeiden lässt) ein hitziger E-Mail-Austausch, in den die DSB-Führungsriege sowie die ChessBase-Chefetage involviert war.

Seniorenmeisterschaft 2019 in Radebeul: In Gegenwart des Radebeuler Ersten Bürgermeisters Jörg Müller (M.) setzen Gerhard Meiwald (r.) und Ullrich Krause ihre freundlichsten Mienen auf. Ein gutes halbes Jahr zuvor waren auf der DSB-Website unter dem Titel “Verhalten des Senioren-Referenten” weniger freundliche Worte zu lesen gewesen. | Foto: Verein Schachfestival

Über all den hier skizzierten offenen Fragen zur Gipfel-Zukunft steht der Umstand, dass Magdeburg mit seinem schwer zu stopfenden Millionenloch im Haushalt nicht die Ausnahme, sondern die Regel darstellt. Städten und Gemeinden sind zuletzt in erheblichem Maße Steuereinnahmen weggebrochen.

Dass es schwieriger wird, kommunale Gelder für eine Sportveranstaltung zu bekommen, hat der Schachbund in der jüngsten Vergangenheit schon zu spüren bekommen: „Einerseits waren die Kommunen nicht bereit oder in der Lage, in dieser Krisenzeit sportliche Großveranstaltungen zu unterstützen, andererseits musste wegen der sich ständig ändernden Corona-Lage sehr kurzfristig geplant und organisiert werden.“

Das ändere aber nichts an der Absicht, in den kommenden Jahren den ursprünglichen Gipfel-Gedanken weiter zu verfolgen, auch wenn der sich zuletzt wegen der Pandemie nicht habe umsetzen lassen: „Die Idee, den Gipfel als Gesamtpaket anzubieten, bleibt bestehen.“

(Titelfoto via wallhere.com)

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