Wirklichkeitsverweigerung und Gestaltungsfeindlichkeit

Die Website unseres Schachbunds hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend zu einem Organ entwickelt, in dem sich die Führungsriege des Verbands die Wirklichkeit so zusammenschustert, wie es ihr gerade passt. Vizepräsident Hans-Jürgen Weyer war bislang weder im Zusammenhang mit der Website noch im Zusammenhang mit alternativen Wirklichkeiten auffällig geworden. Das hat sich jetzt beim Hauptausschuss geändert.

„Warum hortet unser Schachbund 700.000 Euro, Tendenz steigend?“ Diese Frage haben wir im Vorbericht zum Hauptausschuss gestellt. Im Kontext des gegenwärtigen Gestaltungsvakuums war sie gekennzeichnet als eine der zentralen Fragen rund ums organisierte Schach in Deutschland.

Für Schatzmeister Hans-Jürgen Weyer stellt sich diese Frage nicht. Via DSB-Website sagt er “…, dass die in der Öffentlichkeit kolportierten 700.000 Euro DSB-Rücklagen nicht der Wahrheit entsprächen. Diese sei deutlich niedriger und notwendig, um die ersten drei Monate eines Jahres bis zu den Mitgliedbeitragszahlungen zu überbrücken.“

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Ignorieren wir die Grammatik, halten wir uns nicht lange an der Frechheit „kolportieren“ auf, fokussieren wir uns auf die von Weyer bemühte „Wahrheit“ und schauen uns die Entwicklung des DSB-Kontostands der vergangenen Jahre an:

01.01.2014: 169.581,53 €
01.01.2015: 236.131,51 €
31.12.2015: 307.265,11 €
31.12.2016: 410.535,92 €
31.12.2018: 541.374,88 €
31.12.2019: 536.377,07 €
30.06.2020: 689.200,06 €

Der Vizepräsident Finanzen Hans-Jürgen Weyer (r.) mit dem Vizepräsidenten Verbandsentwicklung Boris Bruhn. | Foto: Deutscher Schachbund

Wäre, wie von Weyer behauptet, ein derartiger Haufen Geld notwendig, um die ersten drei Monate des Jahres zu überbrücken, der DSB hätte in den Jahren vor 2018 gar nicht existieren können. Weyer tat wahrscheinlich gut daran, schweigend zuzuhören und nicht zu widersprechen, als ihm der ehemalige DSB-Finanzchef Michael S. Langer darlegte, dass zur Überbrückung etwa 220.000 Euro notwendig sind, eine Zahl, die im Bericht auf der DSB-Website nicht vorkommt.

Zu Beginn der 2010er-Jahre zeichnete sich ab, dass eine Rücklage in dieser tatsächlich notwendigen Höhe nicht gewährleistet sein würde. 2013 erhöhte der DSB den Mitgliedsbeitrag, wirksam ab 2014. Seitdem wächst das Vermögen Jahr für Jahr um einen annähernd sechsstelligen Betrag. Trotzdem ist nie jemand darauf gekommen, einen Plan zu entwickeln, wie sich die wachsende Menge überschüssigen Geldes im Sinne des Wohlergehens, des Ansehens und der Verbreitung unseres Spiels einsetzen ließe.

Und darum stand hier: „Der Schachbund hortet.“

Dazu Hans-Jürgen Weyer auf dem Hauptausschuss: „Er hortet nicht.“

Zur Weyerschen Wirklichkeitsverweigerung gesellte sich Gestaltungsfeindlichkeit.

Unser Vizepräsident Finanzen hat „Angst vor Austritten aufgrund der Coronakrise“. Offensichtlich sollte derartige Angst zwei Impulse auslösen: Austritten vorbeugen und für Eintritte sorgen.

Seit mehr als einem halben Jahr ist zweierlei überfällig:

  • eine Kampagne pro Schachverein, um deren Mitglieder zu halten
  • Sichtbarkeit des Schachbunds und seiner Landesverbände dort, wo sich die neuen Schachspieler zu hunderttausenden tummeln, um Eintritte zu forcieren.

Was in Deutschland überfällig ist, wird anderswo gemacht. Anderswo schreibt ein Profi dem Präsidenten die Ansprachen, um Peinlichkeiten vorzubeugen, anderswo heißt es: „Dein Verein braucht dich!

Wir haben in den vergangenen Monaten wiederholt Beispiele aufgezeigt, wie professionell geführte Schachverbände mit der Weyerschen Angst umgehen. Sie begreifen die Krise als Chance, sie entwickeln Fantasie, sie binden ihre Spitzenspieler ein, und dann veranstalten sie beispielsweise eine Serie von Benefizturnieren auf Lichess. Dort bekommt der Hobbyspieler die Chance, sich mit Nationalspielern und leibhaftigen Großmeistern zu messen – und seinen Schachverband als freundliche, offene Organisation wahrzunehmen, eine Organisation, die Gutes tut.

Die Vorweihnachtszeit würde sich übrigens trefflich eignen, Schach und einen guten Zweck miteinander zu verbinden. Ob bei unserem Schachbund schon jemand darauf gekommen ist? Rhetorische Frage.

https://twitter.com/Meyer_Dunker/status/1337738867336769536

Hans-Jürgen Weyer hält dieses für die Zeit, den Gürtel enger zu schnallen. Chancen sieht er nicht, Fantasie entwickelt er nicht, er hält finanziell „Vorsicht“ für angebracht (und will trotzdem Rücklagen abbauen? Obwohl sie “notwendig” sind?). Und dann zieht er noch die „Spendierhose“ aus der Sprichwort-Mottenkiste. Deren Zeit sei nämlich jetzt vorbei.

Ist klar.

https://twitter.com/Meyer_Dunker/status/1337739991603159041

Was Gestaltungswille und Handlungsfähigkeit bedeuten, kann sich Weyer bei der Deutschen Schachjugend abschauen. Auf eine Idee, Eintritte zu forcieren, die sich auch am Ende dieses Beitrags finden lässt, waren die DSJ-Öffentlichkeitsarbeiter schon selbst gekommen: Schachhändler sollten jeder versandten Bestellung einen Flyer über Vereinsschach beilegen.

Die Flyer werden jetzt gedruckt (als schach.in-Postkarte), die Idee wird sogleich umgesetzt. Ein Indiz, dass jeder überschüssige Euro, der an den DSJ e.V. fließt, anstatt von Hans-Jürgen Weyer verwaltet zu werden, im Sinne des Schachs gut angelegt ist.

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Manfred Menacher
Manfred Menacher
1 Jahr zuvor

Es wird Zeit eine souveräne und um Transparenz bemühte Führung zu bekommen. Die Außen- und Innendarstellung des Schachbundes ist katastrophal. Leute mit Anstand würden zurücktreten um den Weg komplett freizumachen für Menschen die im Sinne des Schachsports Integrität zeigen.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Da kann man nur uneingeschränkt zustimmen.

Claus Seyfried
1 Jahr zuvor

Leicht gesagt. Allerdings sehe ich es kritisch, ob die Erwartungen, die hier an den Präsidenten gestellt werden, allein im Rahmen des Ehrenamtes erfüllt werden können.

Gerhard Streich
Gerhard Streich
1 Jahr zuvor
Reply to  Claus Seyfried

Mit dem Ehrenamt hat das wenig zu tun. Der Präsident des Niedersächsischen Schachverbands hat z.B. mindestens drei weitere ehrenamtliche Posten inne. Überall gelingt es ihm, genügend Leute zu motivieren. Unter ihm läuft der Laden. Dabei geht er auf seine Kritiker zu. Er sucht das Gespräch. Ullrich Krause verschanzt sich indes in seiner Präsidiums-Blase. Ullrich Krause hat die falschen Ideen und die falschen Leute um sich geschart. Von einem Präsidenten erwarte ich, dass er auf vorbildliche Weise das selbstgesteckte Leitbild verkörpert. Dann wird er auch vom Schachvolk respektiert. Stattdessen vergrault der amtierende DSB-Präsident viele Leistungsträger. – So oder so ist der… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Genau so ist das.
Die DSB-Spitze taugt nix und die, die etwas können, werden rausgeekelt. Was bleibt dann noch übrig?
Richtig, der Spielbetrieb.
Alles andere kann man bei dieser Besetzung vergessen.
Und daran wird sich auch nichts ändern, zumindest nicht bis zur nächsten Wahl.
Und wenn man dieselben Leute wieder wählt, dann hat man es auch nicht besser verdient.

Gerhard Streich
Gerhard Streich
1 Jahr zuvor

Natürlich kommt es auf die richtigen Leute an. Die Wahrscheinlichkeit, diese an sich zu binden, hängt von den Gepflogenheiten eines Vereins ab. Moderne, weltoffene Menschen fühlen sich nur dort wohl, wo Kameradschaft herrscht. Die anderen sind eher autoritären Verhältnissen zugewandt. – Mit Entschlacken meine ich den kompletten Deutschen Schachbund von unten bis ganz oben. Schachvereine sind auf Neudeutsch systemrelevant, alles andere gehört auf den Prüfstand; z.B. Schachbezirke und Unterbezirke. Was sich dort im Laufe der Jahrzehnte an überflüssigen Dokumenten mit teils negativen Reglementierungen angesammelt hat, ist haarsträubend. Mit dem Schachspiel hat das nichts zu tun (Parkinsonsche Gesetze). Deshalb müssen die… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Da seien Sie mal unbesorgt, auf den unteren Ebenen klappt das ganz gut. Das Problem ist die durchgeknallte DSB-Spitze.
Auf Länderebene harmoniert das sehr gut.
Also nicht ablenken, das unfähige Personal der DSB-Spitze ist das Problem.

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor

Man kann sicher hier und da Kritik an der Arbeitsweise von Ullrich äußern. Ich glaube aber, dass er nicht die falschen Ideen hat. Ganz im Gegenteil, er hat viele gute Ideen.

Gerhard Streich
Gerhard Streich
1 Jahr zuvor

Wenn Ullrich Krause viele gute Ideen hätte, wäre es um den Deutschen Schachbund besser bestellt. Sein Vorgänger, Herbert Bastian, hat ihn nach seiner Abwahl in seinem Wutkommentar am 29.05.2017 auf ChessBase wie folgt charakterisiert: „Der neue Präsident ist ein idealer Repräsentant der inhaltlichen Ideenlosigkeit.“ Bislang fehlt der Gegenbeweis.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Krause wollte unbedingt DSB-Präsident werden, alles andere ist ihm egal. Die meisten wissen mittlerweile, dass er das nicht kann. Das Problem ist nur, wird sich diese Erkenntnis bei der Mehrheit der Delegierten in 2021 zeigen.
Ich befürchte eher nicht. Deswegen wird man das DSB-Theater weiter Ertragen müssen. Krause wird sich an das Amt klammern und alles tun um die Delegierte auf seine Seite zu ziehen. Die Mehrheit wird darauf reinfallen, obwohl man immer wieder vorgeführt bekommt wie unbeholfen man bei den Themen Finanzen und Kader agiert. 🙂

Ms Moneypenny
Ms Moneypenny
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Die Jugend wurde beim Thema Finanzen vorgeführt.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Ms Moneypenny

Das glauben alle die sich hinter einem fremden Namen verstecken. 🙂 
Tatsächlich wurde die DSB-Spitze vorgeführt, die noch nicht mal den März-Kontoauszug lesen kann.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Ach bin ich froh in so einen Verband Mitglied sein zu dürfen wo so viele ausgewiesene Funktionäre Ämter sofort übernehmen können und schon in der Warteschleife Stellung bezogen haben.
Die auch bereit sind tonnenweise Bashing über ihren Haupt zu ertragen .
Weiss jemand was bei der DSJ e.V in der letzten Vorstandssitzung verhackstück wurde ? Leider kein Protokoll zu finden.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Die Funktionäre der DSJ sind – so weit ich das beobachte und beurteilen kann – fleißig, aktiv und innovativ. Sind in der Lage, die Zeichen der Zeit zu erkennen, trauen sich was und haben keine Angst davor, Fehler zu machen. Bei der ChessTechkonferenz kann ich mich übrigens nicht daran erinnern, Vorstandsmitglieder des DSB als Zuschauer, geschweige denn als Aktive gesehen zu haben. Schulschachaktive und -funktionäre waren vertreten, die DSJ-Mitglieder haben teilgenommen, aber Krause, Fenner, Weyer & Co hielten es offenbar nicht für notwendig. Sollte ich von letzteren unter den Vortragenden oder Zuschauern/Teilnehmern jemanden übersehen haben, dann Asche über mein Haupt.… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  acepoint

Haben Sie ein Protokoll gesehen, würde mich als Beitragszahler und Beitragsverwalter unseres Bezirkes schon interessieren.
Letztlich möchte man wissen wie es nach der Trennung in den Verbänden weitergeht.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Dann fragen Sie dort nach und verweisen Sie auf den entsprechenden Punkt der Satzung oder Geschäftsordnung der DSJ, der regelt, ob und wann das Protokoll einer Vorstandssitzung im Internet öffentlich gemacht werden soll.

Aber machen Sie hier nicht auf #Whataboutism, das wird einfach nur langweilig und kostet Lebenszeit. Ihre und die der Leser.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Hallo Herr Kalkowski,
die Sache ist recht einfach man muss nur bei der Wahrheit bleiben und sich anständig benehmen.
In beiden Disziplinen hat die DSB-Spitze vollkommen versagt und es ist keine Besserung in Sicht.
Wer sich vernünftig verhält, der bekommt auch kein Bashing.
Bei uns im Verband klappt das sehr gut, aber warum ist die DSB Spitze dazu nicht in der Lage?

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Erst wenn zur Wahrheitsfindung der Kreis sich geschlossen hat (Causa Jordan ausstehende Verhandlung und Urteil) werde ich für mich mein abschließendes gesamt Urteil bilden. Bis hierhin sehe ich es als versuch das Präsidium abzuwählen und die Causa Jordan ein zu stampfen. Da die Basis nicht transparent am laufendem gehalten wird muss man sich was zusammen Stricken. Oder ist die Causa Jordan abgeschlossen, ich weiss es nicht.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Zum Thema benehmen
Als ich ganz unbedarft diese Viedeo angeschaut habe fragte ich mich, kann sich das jeder ansehen.
Wie wird von den Interviewern in Körpersprache und Moderation unser Schach in aller Welt getragen.
https://www.youtube.com/watch?v=Q4AIvoNNfgE

peters
peters
1 Jahr zuvor

Kollege Kalkowski: In dem Artikel geht es um das Vermögen des DSB und was man damit gestalten könnte in Zukunft. Und du kommst mit der Kleiderordnung in einem Videoclip vor 2 Jahren? Wofür soll das ein Argument sein? Dass die Herren Diät machen könnten, meinetwegen. Aber wenn man das im Kontext hier reinstellt, spricht das eher dafür, dass du sonst nichts zum Thema hast außer irgendwelchen persönlichen Seitenhieben.
Und wenn du die Causa Jordan erwähnst: stell doch bitte die Fragen denjenigen, die antworten können.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  peters

Es geht eben um das Thema benehmen und die Präsentation in der Öffentlichkeit. Haben Sie sich das Video aus Sicht eines Konsumenten angeschaut. Ein Moderator interviewt den Gast und schaut nicht hin sondern klammert sich an seinem Mikrophon und schaut zu seinem anderem Partner um ja nicht verkehrt zu machen. Der andere Interviewer räkelt sich in seinem Sessel (ganz abgesehen das man bei einem Clip der um die Welt geht doch mal eine Haarbürste bemühen könnte) . Die gegenseitige Abneigung war allen an zu merken. Dann hätte man sich auch das Geld für den Clip sparen können. Hier sind doch… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Und Fenner hat das Mikrofon ständig im Gesicht. Das sieht auch nicht besonders gelungen aus, hat aber mit dem Thema hier nichts zu tun.
Das Video habe ich weder im Spiegel noch in der Allgemeinen Zeitung gesehen, im Gegensatz zu dem Kader-Desaster.
Aber wie schon geschrieben, Sie wollen nur ablenken, was sie offensichtlich auch nicht können.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Wieso vom Thema ablenken, Thema benehmen war doch ihr Thema bin nur drauf eingegangen. Oder ist es nur Fortune wenn es die höchsten Repräsentanten betrifft.
Mir geht es um das ganze.
Wie soll sich ein Gast in einer Show verhalten wenn die Moderatoren ihre Anti – Sympathie offen zeigen. Herr Dr.Fenner hat die Show noch etwas gerettet.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Und sie meinen wirklich das Weyer keine Kontoauszüge lesen kann? Das ist ja noch schlimmer als ich dachte. 🙂

Ms Moneypenny
Ms Moneypenny
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Herr Weyer kann Kontoauszüge lesen. Sein Pendant der DSJ nicht. Der hat keine Kontovollmacht. Seit Jahren.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Ms Moneypenny

Rafael Müdder ist hauptberuflicher Banker, ich kann mir nicht vorstellen, dass er keinen Kontozugriff hat.Wenn Herr Weyer Kontoauszüge lesen, warum wollte er dann eine zusätzliche Umlage von den Schachvereinen haben?

Ms Moneypenny
Ms Moneypenny
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Seite 130.

onlinezugang.JPG
Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor

Puuh, erst beklagen Sie »tonnenweise Bashing« und dann teilen Sie selber aus, was das Zeug hält. Und lassen uns noch an Ihrer Küchenpsychologie teilhaben. Ich sehe an dem Video auch einige Punkte, die man verbessern kann. Sie können sich auf dem Kanal gerne auch neuere Videos ansehen, dann werden Sie sehen, dass die immer besser werden. Manche werden vielleicht auch wieder schlechter. So ist das im Ehrenamt. Die Leute lernen und verbessern sich, dann kommt wieder jemand neu ins Team, die oder der lernt wieder von Neuem und so weiter. Übrigens kostet das Filmen von Interviews kein Geld, man hätte… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  peters

Bei der Causa Jordan hat die DSB-Spitze auch versagt.

Jan Werner
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Das Präsidium ist offensichtlich nicht in der Lage, solche Konflikte geräuschlos und mit einem sinnvollen Kompromiss zu beenden. Vor Gericht zu landen ist die dümmste Art mit sowas umzugehen.

Besserwisser
Besserwisser
8 Monate zuvor
Reply to  Jan Werner

Den Kompromiss hatte Herr Jordan abgelehnt, indem er eine (unzulässige) Spendenquittung für die vorgeschlagene Vergleichssumme forderte. Die Vermögensinteressen des Deutschen Schachbundes notfalls mit gerichtlicher Hilfe zu wahren, ist nicht “die dümmste Art”, sondern gesetzliche Verpflichtung.

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor
Reply to  Jan Werner

Es ist durchaus legitim den Rechtsweg zu beschreiten. Aber wenn der Richter nach eingehender Prüfung kein Urteil fällt, sondern beiden Seiten vorschlägt einen Kompromiss zu suchen, dann hat das schon seinen Grund. Jetzt wartet man schon fast zwei Jahre und ist kein Stück weiter gekommen. Im Kindergarten kriegt man das besser hin, doch es geht weiter: Man kann keine Kontoauszüge lesen (geplante Sonderumlage für Vereine im Dezember 2020 – Starthilfe und Sonderprüfung) Abenteuerliche Rechtsauslegung bezüglich der DSJ-Anträge (August 2020) Mangelnde Einigungsfähigkeit mit der DSJ bezüglich Umgang mit dem DSJ-Geschäftsführer (November 2019) Spieleraufstand: kein Einlenken des DSB (November 2020) Und jetzt… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Es ist schon klar dass sie fortlaufend von dem Thema ablenken wollen.
Es geht um die Wirklichkeitsverweigerung der DSB Spitze.
Die Frage ist also, warum sagt man uns nicht die Wahrheit?
Und in welcher Gedankenwelt lebt man eigentlich, dass man glaubt mit solchen Unwahrheiten durchzukommen. 

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ich respektiere ihre Meinung und dass sie in einem Diskussiosforum um sich schlagen , ist nicht mein Problem. Was kann ich dazu wenn Landesdelegierte Leute wählen die ausweislich nicht vom Fach sind um von einem Fachmann dann fertig gemacht zu werden. Herr Weyers ist nicht vom Fach von Finanzen hatte er nie Ahnung. Und jeder weiss die Belege bearbeitet die Geschäftsstelle und die Auswertungen macht ein Wirtschaftsprüfer. Da frage ich mich wie naiv sind die Delegierten. Ich kenne Herrn Weyers noch aus der Zeit als NRW-Präsident ich habe ihn in der Position sehr geschätzt. Rückfrage warum sind die Landespräsidenten nicht… Weiterlesen »

hiphappy
hiphappy
1 Jahr zuvor

Wann hat denn für das Präsidium des DSB mal jemand “vom Fach” kandidiert? Bei den Finanzen fallen mir in den letzten Jahren immerhin zwei Kandidaten ein, beide haben nach tiefgehendem Einblick in die Bücher das Amt mehr oder weniger zügig wieder niedergelegt. Für den Präsidenten gab es seit Jahren keinen geeigneten Kandidaten, da wurde im Zweifel der Gegenkandidat gewählt, weil man den Amtsinhaber los werden wollte. Ob das die bessere Wahl war, sei dahingestellt. Bei den Vizepräsidenten sieht es nicht viel besser aus, die Rotation der vergangenen Jahre spricht Bände. Selbst die Hauptamtlichen Stellen bekommt man nicht adäquat besetzt. Wie… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  hiphappy

Nun ja bin nicht so involviert mit der Arbeit der Herren im LV. Die Gemeinschaft der LV sollten sich aber ernsthafte Gedanken über die Besetzung des obersten Gremium machen, das ist eine große Verantwortung und ein Spiegel ihrer Arbeit. Aber auch der Zeitgeist hat sich geändert die Anforderungen werden immer größer. Persönlich finde ich das die meisten Referate sehr stark mit Persönlichkeiten besetzt waren/sind und unseren Sport hervorragend nach innen und außen präsentiert haben. Das aktuell außer Frau Birkholz alle Positionen in Kritik geraten ist sicher eine andere Geschichte dessen Fortsetzung sich noch interessant entwickeln wird. Mir fällt ein Frau… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Da muss man kein Fachmann sein um Kontoauszüge lesen und verstehen zu können, das sollte jeder können.
Und wenn er das nicht kann, warum lässt er sich dann wählen?
Ich kenne Herrn Weyer aus der Zeit vom DSB-Kongress 2004 in Mainz. Mir ist er zumindest nicht negativ aufgefallen. Er hat auf mich nicht den Eindruck gemacht, dass er keine Kontoauszüge lesen könnte?

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Sieht er die Kontoauszüge ?

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Jetzt stellen sie ihm aber ein extrem schlechtes Zeugnis aus.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Wieso als außenstehender und nicht informierter stelle ich mir den Ablauf zwischen Ehrenamt und Geschäftsstelle wie folgt vor:
Hallo Babsi brauche mal paar Zahlen kannst du die mir bitte auf dem Fax legen.
Und wenn das Fax nicht sauber ist kommt nur geschmiertes an.
Oder die Rückantwort: liegt schon beim Steuerberater, haben nichts mehr.
Kann mir nicht vorstellen das ein Ehrenämtler wegen paar Zahlen nach Berlin fährt um die schon vereinnahmten Kontoauszüge zu sichten.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Wenn das wirklich so ist, dann nimmt der Weyer sein Amt wohl nicht besonders ernst.
Da muss man sich ja nicht wundern, wenn alles so daneben geht.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Das ist eben die große Verantwortung der LV-Chefs die richtigen Personen zu finden.

Schachfreund
Schachfreund
1 Jahr zuvor

…stelle ich mir den Ablauf zwischen Ehrenamt und Geschäftsstelle wie folgt vor: Hallo Babsi brauche mal paar Zahlen kannst du die mir bitte auf dem Fax legen. Und wenn das Fax nicht sauber ist kommt nur geschmiertes an. Entschuldigung Herr Kalkowski, aber das ist nun wirklich Schwachsinn! Auch der DSB ist im Digitalzeitalter angekommen. Es werden garantiert keine Kontoauszüge gefaxt und auch sonst nichts, sondern allenfalls PDFs gemailt. Der Vizepräsident Finanzen, Weyer, verfügt selbstverständlich über einen Onlinezugang für das DSB-Konto und benötigt keine “Babsi”, um den Kontostand des DSB in Erfahrung zu bringen. Herr Kalkowski, Sie zünden hier eine Nebelkerze… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Schachfreund

Sorry mit dem Beispiel habe ich im Eifer der Diskussion überzogen. Es soll keinesfalls abwertend gegen einen Berufsstand oder Personen sein.

Ms Moneypenny
Ms Moneypenny
1 Jahr zuvor
Reply to  Schachfreund

Herr Weyer kann Kontoauszüge lesen. Sein Pendant der DSJ nicht. Der hat keine Kontovollmacht. Seit Jahren.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Ms Moneypenny

Wenn Herr Weyer Kontoauszüge lesen, warum wollte er dann eine zusätzliche Umlage von den Schachvereinen haben?

Ms Moneypenny
Ms Moneypenny
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Des Weiteren sollten mindestens der Finanzreferent der Jugend und eine weitere Person in der Geschäftsstelle über einen Online-Banking-Zugang verfügen, um eine wirksame Vertretungsregelung zu gewährleisten. Seite 130 Kongressbroschüre.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Ms Moneypenny

Und warum hat sich der DSB Vizepräsident Finanzen nicht schon längst darum gekümmert?

Silvio
Silvio
1 Jahr zuvor

Meine Güte … Ziemlich kleinliche Diskussion hier derzeit: Im Online-Zeitalter sollten Ehrenamtler zeitgleich über Buchungen etc der Hauptamtler informiert sein. Davon gehe ich auch bei H.Weyers aus. Wer nutzt denn in einer Verwaltung noch ein Fax? Viel wichtiger aus meiner Sicht sind Themen wie -Binnenkommunikation und Außendarstellung des DSB zu verbessern – aber wie? Mit wem? -Dazu soll angeblich nun eine Agenturbeauftragt werden. Wer wählt die Agentur aus? Was sind die Kriterien? Welche Anforderungen gehören in den Pitch der Agentur? -Leistungssport: Wie geht es weiter? Mit wem als (ein oder mehrere, auch nur zeitweise / projektbezogene) Bundestrainer M/W und/oder Trainer?… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Silvio

Die Struktur mit Bund, Land, Verband, Bezirk und Verein, die im 20. Jahrhundert noch sinnvoll war, ist im 21. eigentlich nicht mehr notwendig. Einige Länder haben ihre Strukturen auch schon verschlankt. Heute ist eine direkte Kommunikation vom Bund zum Vereinsmitglied möglich. Parallel ein German Masters und eine Deutsche Meisterschaft auszurichten, nur damit an letzterer auch wirklich aus jedem Landesverband jemand teilnehmen darf, ist aus meiner Sicht auch eher überholt. Ich habe einen Großteil der Zeit von Jörg als Geschäftsführer miterlebt, auf Landesebene und auf Bundesebene. Dass in der Zeit nicht viel Positives erreicht wurde, kann ich nicht teilen. Es gibt… Weiterlesen »

Silvio
Silvio
1 Jahr zuvor

Ja, Sie haben recht: Wenn “Jugend” im System ist, also vom Verein bis deutsche Ebene, dann haben die DSJ und auch Jörg Schulz gute Arbeit geleistet. Das ist aber auch zugleich die Schwäche: Es fehlt der Blick über den Tellerrand: Wie sind die Außenstehenden, Schachspielenden zu erreichen? Wie sind die vielen Schulschach-Mitwirkenden in das “offizielle Schachleben” einzubringen? Zu diesen Themen hat die Ära Schulz kaum Antworten oder Lösungsvorschläge geliefert. Auch ist der Anteil der schachspielenden Mädchen, die dem “offiziellen Schach” erhalten bleiben, nicht wirklich überzeugend gesteigert worden. Wie schon ein Blick auf die Statistik bestätigt. Aus meiner Sicht, der Jugendschach… Weiterlesen »

Michael Juhnke
Michael Juhnke
1 Jahr zuvor
Reply to  Silvio

Eine Anmerkung zu Schulschach und Schachorganisation: Die Deutsche Schulschachstiftung e.V. wurde 1996 von Kurt Lellinger in Halle gegründet. Seit 2001 veranstaltet der Verein Patentausbildungen und seit 2007 finden die Schulschachkongresse statt. 2009 wurde Walter Rädler Vorsitzender des Vereins. Seit 2018 ist Boris Bruhn 1. Vorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung e.V. Die Schulschachstiftung arbeitet von Anfang an mit der DSJ zusammen. Viele Ehrenamtliche dort sind oder waren auch in der Schachorganisation (Jugend) oder in Schulen tätig. In den Schulen gibt es über alle Jahrgänge Meisterschaften, die von der Schachorganisation durchgeführt werden. Viele Vereine mit vielen Jugendlichen haben gute Kontakte zu örtlichen Schulen… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Silvio

Das stimmt so nicht. Der Blick über den Tellerrand ist da. Neumitglieder-Werbung ist primär eine Aufgabe der Vereine. Die DSJ unterstützt hier mit Werbematerialien (z. B. den Schachfiguren-Postern, die auch neulich in einem ZDF-Krimi zu sehen waren). Mit der Website schach.in/deutschland, über die man einfach einen Verein in der Nähe finden kann (zu Nicht-Corona-Zeiten kamen wöchentlich mehrere Anfragen alleine für Vereine, die keine eigene Website haben). Mit der Beteiligung an Messen (Spielemesse, You!-Messe) oder mit der Schachtour. Ein »Blick in die Statistik« sagt etwas anderes. Ich habe das mal mit 1995 verglichen, da die Zahlen 1990 wegen der Wiedervereinigung im… Weiterlesen »

Silvio
Silvio
1 Jahr zuvor

Ist dieser “Zuwachs” im Mädchenbereich wirklich ein Erfolg? Bitte auch mal die Zahlen aus den 70er Jahren = Beginn des Mädchenschachs 80er Jahren meinetwegen auch nur an ausgewählten (West-)Bundesländern vergleichen. Erfolgreiche Mädchenarbeit 2020 sollte bessere Resultate vorweisen können. @ Michael Juhnke: Die erfolgreiche Arbeit im Schulschach ist unbestritten. Genau so wenig zu bestreiten ist der meistens missglückte Übergang vom Schulschach in Vereine. Diesen Sachverhalt nur den (fehlenden, unvorbereiteten) Vereinen zuzuschreiben, ist eben die Beschreibung, aber eben nicht eine Lösung des Problems. Und: Ja, es gib einen neuen Hauptamtlichen, Kevin H., mit einem wirklich guten Profil. Der aber auch schon wieder… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Silvio

Ja, ich denke schon, der Zuwachs ist ein Erfolg. Besser geht aber immer. Frauen- und Mädchenanteil seit 1980: 01.01.1980: 6,4% U20: 8,4% 01.01.1990: 6,6% U20: 12,8% 01.01.2000: 5,8% U20: 12,7% 01.01.2010: 6,8% U20: 12,7% 01.01.2020: 8,7% U20: 15,0% 14.12.2020: 8,9% U20: 15,3% Ältere Daten sind in MIVIS offensichtlich falsch (für 01.01.1970 werden 30.000 Mitglieder U8 ausgegeben, das ist extrem unwahrscheinlich). MIVIS wurde soweit ich weiß auch erst Mitte der 1970er Jahre eingeführt. Wer gute Ideen hat, wie man den Anteil an Spielerinnen steigern kann: beim DSB Frauenschach und bei der DSJ im Mädchenschach kann sich jede/r einbringen. Gute Ideen und… Weiterlesen »

Silvio
Silvio
1 Jahr zuvor

Nur zum letzten Absatz:

Weil ich mehrere Menschen in Deutschland kenne, die sich eben wegen dieser Personalie nicht mehr im Jugendschach engagieren.

Deshalb sollte es doch möglich sein, einen wirklichen Neu-Anfang DSJ e.V. zu starten: Mit einigen Monaten Übergang / Beratung durch den ehemaligen GF und dann eine Trennung und Verabschiedung im Guten.
Ich bin sicher,neue Frauen und Männer im Hauptamt sorgen auch für neue Iden. In der DSJ wie im DSB.

In jedem Unternehmen scheiden Mitarbeiter irgendwann definitiv aus. Warum ist das in der DSJ nicht möglich und fast schon ein sakrosantes Thema?

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Silvio

Tja. Überall wo Menschen beteiligt sind, gibt es auch Konflikte. Ich kann auch ein halbes Dutzend oder mehr Personen nennen, derentwegen ich mit dem ehrenamtlichen Engagement hätte aufhören können. Das dann auf eine einzelne Person zu schieben, finde ich etwas einfach. Genauso wie geschildert wird es ja mit der Geschäftsführung ablaufen, daher verstehe ich nicht, warum das ein »sakrosantes Thema« sein soll. Es ging im Konflikt mit der DSJ eher um das Problem, dass die Schachjugend vom Rumpfpräsidium des DSB vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Neue Ideen gibt es bereits genug. Und es werden auch immer wieder weitere neue Ideen… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Silvio

Ein sakrosanktes Thema?
Das Thema war doch eher so, dass da einer der DSJ seine Macht demonstrieren wollte. Wie kann man nur so dumm sein diese Sache auf diese Weise lösen zu wollen. Gleiches bei der Kader Geschichte. Anstatt mit den Leuten zu reden wollte man Macht demonstrieren. Aber die Kaderspieler waren schlauer, die haben der DSB-Spitze gezeigt wer die Macht hat.
Ist die DSB-Spitze überhaupt lernfähig?
Und die Sache beim DSB-Kongress mit den DSJ-Anträgen, dümmer geht’s nimmer.
Eine Blamage nach der anderen.
Hört das irgendwann mal auf?

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Silvio

Ihren Kommentar kann ich so unterschreiben. Nur so wie Kommentiert kann man Konstruktiv diskutieren, um Inhalte.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Natürlich ist die Rücklage deutlich niedriger als 700 k€, aber warum benennt er nicht den tatsächlichen Stand und warum wollte man zusätzlich eine Umlage von den Vereinen einfordern.
Auch Mitte März (vor Eingang der Beitragsgelder) sollte der Kassenstand mindestens 350.000 Euro betragen.
Also mehr als ausreichend um auf eine zusätzliche Umlage zu verzichten.
Die Frage ist also, warum sagt man uns nicht die Wahrheit?
Und  in welcher Gedankenwelt lebt man eigentlich, dass man glaubt mit solchen Unwahrheiten durchzukommen.

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Laut aktueller Kongressbroschüre hatte man zum 31.12.2020 ein Gesamt-Bankguthaben von 682 T€ (DSB+DSJ). Warum man im Dezember 2020 ursprünglich eine Sonderumlage von 45 T€ (DSJ-Grundausstattung) von den Vereinen haben wollte, ist mehr als unverständlich. Des Weiteren ist eine Betriebsmittelrücklage von maximal 300 T€, um die ersten drei Monate eines Jahres bis zu den Mitgliedbeitragszahlungen zu überbrücken, vollkommen ausreichend. Deswegen ist es aus mehreren Gründen gut, dass das Amt des DSB-Finanzverantwortlichen in 2 Monaten neu besetzt wird, auch wenn die Umstellung auf den neuen Kontorahmen gut gelungen ist. Letztlich ist es so, dass unsere Vereine 50 % ihrer Verbandsbeiträge für den… Weiterlesen »

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[…] Aller Voraussicht nach wird das dazu führen, dass unser Schachbund demnächst einen Teil seines vielen Geldes dafür ausgibt, um den großen Griechen ins Programm von Schachdeutschland TV zu lotsen. […]

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[…] erscheint die Wahl für die Vizepräsidentschaft Finanzen, die der glücklose und jetzt anderweitig berufene Hans-Jürgen Weyer aufgibt. Für dieses Amt bringt Olga Birkholz […]

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[…] Könnte ja sein (ist wahrscheinlich so), dass mal etwas nicht stimmt, was „in diesem Blog“ (Hans-Jürgen Weyer) […]

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Es ist echt nur noch zum Kopfschütteln und Fremdschämen, was die Funktionäre des DSB so veranstalten bzw. auslassen.

hiphappy
hiphappy
1 Jahr zuvor

Das (juristische) Problem ist wahrscheinlich, dass der Schachbund eben keine 700.000 EUR hortet, sondern nur 689.200,06 EUR. Und das ist natürlich ein Riesen-Unterschied.

Vor einem guten Jahr hätte ich jetzt den Vorschlag gemacht, Jörg Schulz sollte seine Taschen leeren, dann sind die 700.000 EUR vermutlich da 😉

hiphappy
hiphappy
1 Jahr zuvor
Reply to  hiphappy

Hab ganz vergessen, gestern sind dem DSB ja per Beschluss nochmals 45.000 EUR abhanden gekommen. Dann ist man natürlich wieder ganz weit von den 700.000 EUR entfernt und die Taschen von Jörg hätten dann wohl auch nicht ausgereicht.

Vermutlich hat man aber knapp 5.000 EUR an Kostenerstattung für die Delegierten eingespart durch die Online-Austragung des Hauptausschuss (oder die Länder, ist mir gerade nicht ganz klar, wer die Kosten trägt, ist aber auch egal, ist alles Geld der Mitglieder). Macht man das also noch acht Mal so, hat man den gesamten Gründungszuschuss wieder drin….

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  hiphappy

So eine Online -Veranstaltung hat aber auch Vorteile. Besonders wenn man sein Ein/Aus-Schalter vom Mikro nicht unter Kontrolle hat.;-).
Da gibt es schon mal lustige Zwischentöne.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  hiphappy

Und hätte man den DSJ-Geschäftsführer nicht freigestellt, hätte man die Zuschüsse für sein Gehalt bekommen. So hat man diesen Posten aus der Beitragskasse zahlen müssen.

Ms Moneypenny
Ms Moneypenny
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Die Jugend verschwendet Geld. Wegen schlechter Kassenführung.

Zuschüsse/Drittmittel
Die Förderbescheide der Deutschen Sportjugend an die Jugend (z. B. aus Anlass der DSJ-Akademie oder des AK-Treffens) weisen wie im Vorjahr wiederkehrend Kürzungen aufgrund durch die Geschäftsstelle nicht fristgerecht eingereichter Abrechnungen auf. Aus Sicht der Rechnungsprüfer handelt es sich um einen organisatorischen Missstand. Wir bitten den Finanzreferenten der Jugend, diese Aufgabe zunächst zu übernehmen und im Nachgang für einen geordneten Prozess Sorge zu tragen.
Seite 129 Kongressbroschüre

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Ms Moneypenny

Oberster Dienstherr im Finanzbereich ist der DSB Vizepräsident Finanzen.
Hat er sich um die Zuschüsse des DSJ-Geschäftsführergehalts gekümmert?
Das wir wohl weiter totgeschwiegen. Es geht ja nur um eine fette fünfstellige Summe.