Drei Monate Deutschland: Viswanathan Anand darf wieder nach Hause

Mehr als ein Vierteljahr dauerte Viswanathan Anands unfreiwilliger Deutschland-Aufenthalt. Wegen der Corona-Epidemie saß er in seiner Wohnung in Bad Soden fest, indische Einreisebestimmungen verhinderten seine Rückkehr. Jetzt, endlich, kann er nach Hause. Das meldet die indische Zeitung “Indian Express”.

Mit der Air India ist Anand am Freitag von Frankfurt über Delhi nach Bengaluru geflogen, die einzigen beiden Flughäfen Indiens, auf denen aus Deutschland kommende Maschinen landen dürfen.

Bis der fünfmalige Weltmeister Frau und Sohn in die Arme schließen kann, werden gleichwohl noch zwei Wochen vergehen. Um den Pandemie-Bestimmungen gerecht zu werden, begab sich Anand unmittelbar nach seiner Ankunft in Quarantäne. Erst danach darf er in seine Heimatstadt Chennai reisen.

Anand war vor gut drei Monaten nach Deutschland gekommen, um für die OSG Baden-Baden Bundesliga zu spielen. Die Zeit daheim hat er unter anderem damit verbracht, für chess.com Schach zu kommentieren, das Kandidatenturnier in erster Linie. Mit seiner Familie hielt er per Videochat Kontakt.

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