Khan, Caruana, Kandidaten: New in Chess verschenkt die Februarausgabe

Wir werden Überraschungen erleben“, sagt Fabiano Caruana vor dem bevorstehenden Kandidatenturnier. Er weigere sich anzunehmen, dass der Wettbewerb auf einen Zweikampf zwischen ihm und Ding Liren hinausläuft.

Wo er das sagt? In der Februar-Ausgabe von New in Chess (NiC), der wahrscheinlich größten Schachzeitschrift der Welt. Nachdem NiC unlängst für jedermann zugänglich Peter Heine-Nielsen hatte erklären lassen, was Magnus Carlsen von AlphaZero gelernt hat, stellt das in den Niederlanden produzierte Magazin seine komplette Februar-Ausgabe 2020 potenziellen Lesern zur Verfügung.

Das ausführliche Caruana-Interview ist ein zentraler Beitrag eines prall gefüllten Heftes. Neben Turnierberichten aus Wijk an Zee, Prag und von der jüngsten Frauen-WM sowie den bekannten Rubriken glänzt Daniel King mit einem historischen Essay zum indischen Wunderspieler Sultan Khan, der 1929 plötzlich in England auftauchte und quasi aus dem Stand den führenden Meistern seiner Zeit Paroli bieten konnte.

Wer das Essay über Sultan Khan inklusive einer kommentierten Gewinnpartie gegen Capablanca im neuen NiC gesehen hat, der wird danach das unwiderstehliche Verlangen spüren, sich Daniel Kings definitives Werk über den indischen Wunderschachspieler zuzulegen.
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